Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1618705
LYsiplhos. 
Plastik. 
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Polyklet, zu den Typen übermenschlich hoher göttlicher Wesenheit 
eines Phidias, namentlich aber zu den übermenschlich zarten Schön- 
heitstypen der Aphro- 
dite und des Eros, wie  
sie als die höchste Hi) e; 
Schöpfung eines Praxi-   
teles zu betrachten sind. ß9ßxp_i,ij;l DjÄiIlF7 
Der lysippische Hera- wir    r; N 
kles, die Verkörperung f,  "i ' 
einerinWirklichkeit un- X   elf!  
erreichbaren mensch-  Wfiliils "xiii   lx 
liehen Kraftentwick-       
lung, erschien kolossal, [2, X5.     
mochte er nun wirklich "lt; f Nr, { in E! f 'i iilii X 
in kolOssalen Dimen-   lir   i   
sionen, wie die Statue   W y!  ö 
von Tarent, Welche ihn -_y  
von der schweren Ar- i Q  ß _  
beit der Reinigung des i" X m (5„  d X 
Augiasstalles auf einem   j i!    L,  
Korbe ausruhend dar-    f i ix 
stellte, oder in den Mi- E; f M l   i. 
niaturverhältnissen ei-  Z i1_ a:   5 bt 
nes Tafelarlfsatzes, wie i!  f   li 
der berühmte den He- Ä    f V1 i  
ros als Trinker geben-  x  [f gä  "Q3333: 1 
de Epitrapezios, aus-   w JI (r 
geführt sein. Von den  l I;  il  
Arbeiten des Hercules, u  iiill  Xkx il 
welche Lysippos in   (lt-l  "ein Ar 4 b 
zwölf Gruppen für Aly- i ' "l"    Üilla wl:  
zia in Akarnanien schuf, 
haben sich noch theil-  
Weise Nachbildungen Fig. x89. Herakles von Glykon im Museum zu Neapel. 
erhalten, welche alle 
den Typus in der Weise darbieten, wie ihn am deutlichsten die freilich 
manierirt übertreibende Statue des späteren athenischen Künstlers Gly- 
kon, der sog. farnesiche Herakles in Neapel (Fig- 189): reljroduclü- 
Neben diesen Hauptgruppen der bildnerischen T hätigkeit des 
Lysippos erscheint die der Götterbilder untergeordnet. Dass darunter
        

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