Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1618389
Plastik. 
Pythälg 
ras und Myron. 
297 
nach überangestrengtem Laufe am Ziele anlangte, um dort als Sieger 
todt zusammenzubrechen und zwar, wie ein Epigramm sich ausdrückt, 
als ob der letzte Athem aus den leeren Lungen auf den Lippen schwebte. 
Es genügte dazu selbst die vollendetste Laufstellung und Durchführung 
der Bewegung in Ar- 
men und Beinen nicht;   
die Pointe lag vielmehr  
offenbarinßrust, Mund,  XP" u .  
 2 Mswlnnul W llii",'  f; im. s 
N ustern u. s. w., deren '   (xrlegjfg  
gesteigertes Athmen an    
jeder Bewegung theil-   i 
nimmt und deren letz-   
tes Aufgebot von Lun-   
genkraft hier frappant   
ausgesprochen gewc-   
sen sein musste. Nicht 4„  P51  
vlaufenderrr sondern  6'  
nathmenderu Ladas    
redet ihn daher ein      
Epigramm an, damit w,     
unverkennbar zeigend, k, i,   
dass in dem bewun-  
derten Werke die Dar-     
Stellung der Bewegung  i  
sich bis zu ihrer inner-  iTägb     
sten Concentration er-    
hob, nemlich geradezu    
im Athmungsprocess    
  esse:   e- N  Qäsis 
gipfelte. 1x  i,   
Dass jedoch diess      
nicht zum Nachtheil Khggkh W  
der äusseren Glieder   um,  K!  m, 
geschah, zeigt das an- x72 F? 
dere der beiden ge-    
der Diskobol, für des- 
sen Ruhm ausser dem Lobe des Lukian namentlich der Umstand 
häufiger Nachbildungen spricht. Mehre derselben, und zwar mar- 
morne in der Grösse des Originals, wie bronzene in Statuettenre- 
duction haben sich erhalten, und gewähren von der wunderbaren Com-
        

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