Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1618107
Plastik. 
Empästischer Waffenschmuck. 
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gefilde bei den Jahreszeiten werden von Gold genannt, vdoch glänzeten 
schwärzlich die Trauben ,u die Rebenpfahle dagegen erscheinen von 
Silber, der Graben von Stahl, das Gehege von Zinn; den Tänzern im 
Reigen nhingen selbst goldene Dolche an silbernen Riemenu. Es müssen 
demnach verschiedene Metalle sogar in derselben Darstellung verwendet 
und die Wirkung als eine farbige angenommen werden, und so er- 
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Fig. 172. Gemälde vom Deckel dcrbodwell-Vasc in Blümchen. 
(Grössc des Originals.) 
scheint auch diese Metallblechtechnik (Empästik) der eingelegten Arbeit 
an Holzmobilien verwandter wie dem Sphyrelaton. 
Betrachten wir aber das Werk, abgesehen von der Technik, von der 
künstlerischen Seite. Natürlich gehört die lebendige Schilderung dem 
Dichter; doch ist es durchaus glaublich, dass Darstellungen wie Reigen- 
tanz, Festzüge, Heerden, kriegerische Scenen u. s. W. zur Aus- 
schmückung von Geräthen und Waffen gewagt worden sind, wenn auch 
in einer schlicht erzählenden, mehr beschreibenden Weise, der es nicht
        

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