Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1617893
248 
Hellas. 
eines Kernes bedurfte und diesen zugleich als Cultstätte behandeln wollte. 
Charakteristisch blieb in jedem Falle die Bedeckung oder richtiger der 
bekrönende Abschluss, bei welchem man in verständnissvoller Wür- 
digung der Bedeutung des Bauwerkes in der Regel den Tempelgiebel 
vermied und bei der Tumulusidee so weit stehen blieb, als es der 
quadratische oder wenigstens rechteckige Grundplan zuliess, welcher 
statt einer konischen eine pyramidale Ausführung verlangte. Diese 
Pyramidalbekrönung aber wardstufenförmig hergestellt, wie diess so- 
wohl das cellenlose kleinere Grabmal von Mylasa (Fig. 165) als auch 
das herrliche Grabmal des Mausolus von Halicarnass, eines der Welt- 
wunder des Alterthums, verräth. 
Dieses "gewaltige Werk, zu dessen Herstellung Artemisia, des 
Mausolus YVittwe und Nachfolgerin, nicht blos die berühmtesten Archi- 
tekten, den Satyros und Pythios, sondern auch die hervorragendsten 
Bildhauer, Skopas, Bryaxis, Leochares und Timotheos berief, ist durch
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.