Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615279
XX 
Vorwort. 
titel vollständig oder in controversen Fragen die gesammte Literatur anzufüh- 
ren, ohne den Vortrag zu sehr zu zerklüften und den Zweck des Bilches zu 
beeinträchtigen. Ebenso war es unmöglich, überall bestimmt zu markiren. 
wo der Verfasser von den vorliegenden Quellen abweicht: doch glaubt sich 
derselbe hierüber mit der Hoffnung beruhigen zu können, dass der Fach- 
mann, welchem die Kenntniss des vorliegenden Apparates geläufig, diess 
leicht zu unterscheiden vermag, während der Laie doch auch nicht erwarten 
wird, dass der Autor sich zur compilatorischen"Maschine hergegeben. Es 
würde daher oft zu Missverständnissen führen, wenn man die ganze Dar- 
stellung ohne Weiteres auf die angegebenen Quellenwerke zurückführen und 
deren Autoren Alles zur Last legen würde, da für viele Dinge der Verfasser 
allein verantwortlich erscheint. 
Hinsichtlich der artistischen Ausstattung des Buches ist zu bekennen, 
dass der grössere Theil der Holzschnitte meiner Geschichte der Baukunst im 
Alterthum. Lpz. 1864-4866 entnommen ist und sonach den Besitzern des 
letztgenannten Werkes schon bekannt erscheinen wird. Diese Benutzung wird 
indess selbst für die letzteren darum kein Nachtheil sein, weil die dadurch 
erwirkte Verringerung des Blustrations-Etats allein dem Herrn Verleger es 
möglich machte, für das Ganze einen Preis festzustellen, der eine weitere Ver- 
breitung begünstigt. Doch ist es keineswegs der Fall, dass die architekto- 
nischen Abbildungen nichts Neues bieten , indem nicht nur neue Pläne und 
Restaurationen den Abschnitten über Mesopotamien und Persien beigegeben 
sind, sondern sämmtliche Illustrationen zur phönikisch-palästinischen Kunst, 
vorwiegend architektonischer Richtung, neu sind. Den Abbildungen zur Pla- 
stik und Malerei, für Holzschnitttechnik immer eine gefährliche Klippe, 
wurde aber hinsichtlich der Auswahl und Ausführung eine Sorgfalt gewidmet, 
die für deren Minderzahl entschädigen dürfte. 
München 
im Ianuar 
1871. 
Franz 
Reber.
        

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