Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615253
XVIII 
Vorwort. 
bei der mehr der Hermeneutik als der Kunst selbst zugewandten Richtung 
auch von sonst bedeutenden Forschern wie A. C I1. Qnatrruzirrr zib Qninzy 
(L0 [zzjritcr Olympia]. P. 1815) nicht entschieden weiter geführt worden war, 
zu verehren, so gebührt das Verdienst. den neuesten Standpunkt begründet 
zu haben , H. B rzmn, der ausser zahlreichen, einen Hauptbestandtheil der 
Schriften des archäologischen Instituts und neuerlich der Münchener Aka- 
demieschriften bildenden Abhandlungen in seiner Gcsclzirlzlc rlzrrgrriezlzisclzm 
Kilrlstler. Stulfgart 1857 u. 1859 diesen im Zusammenhang entwickelte. Die 
Geschichte der classischen Bildnerei selbst brachte Orwrllcck, Gesrlziclllc 
der grierhisclznll Plnslilc. (Ljrz. 1859.) f]. Aufl. 1869 zum (lerzeitigen Ab- 
schlüsse und stellte sich in solcher Bedeutung neben Brunn, dass die deutsche 
Literatur auf beide Werke stolz zu sein allen Grund hat. Dieselben liegen 
auch dem Abschnitte über griechische Plastik vorzugsweise zu Grunde, neben 
welchen der Verfasser unter neueren Arbeiten O. jalufs Pojrzrlziren Aufsätzm 
aus derAltzrtlmmswissezzschaff. Bann 1868 und C. F rz' e 11' e rirlzf Brmsteinnz 
zur Gesckiclzle der grieclzisclzm Plastik. Düsseldorf 1868, wie einigen Mono- 
graphien von A. C0 rzz e und R. ÄYku ld noch Manches zu danken hat. 
Nicht so reichlich sind die Quellenwerke über h e l l e n i s c h e Malerei. I)a 
alle monumentalen Ueberreste fehlen und höchstens Vasengemalde, von welchen 
E. Gerhard, Auscrleserzz griechische Vascnllilrlar, lzazzjztsriizlzlirlz etruriscllvn 
fmulorls. Berl. 1840-1858 und Clz. Lcnormant, et]. rle Wille, Elifc 
rlc monzmzmts cäraßzzogrrajrlzigzzes. Par. 1844_ 1861 umfängliche Sammel- 
werke veröffentlicht haben, hiefür herangezogen werden können, die möglichen 
Rückschlüsse aus den pompeianischen Wandgemalden aber sehr dürftig sind. 
so handelte es sich auch in diesem Abschnitte mehr um Verwerthung der 
classischen Nachrichten über hervorragende Künstlerpersönlichkeiten. H. 
B rzz n 12': Gcsclziclzte rler gricclzzlvclzen Kimstlzr" musste daher unter theilweiser 
Beiziehung von F. G. W e l ckerÄv Alle Deuknmler, B11. [IP-V hier noch 
ausschliessentler verwendet werden, als für die Geschichte der hellenischen 
Plastik. Daneben konnten R aou l -R0elz elte, Peinlures antiques jrreeezlles 
de reelzerelzes sur fenyloi de la peinfure drzns 1a deeoratian des edijfees sacres 
P. 1836 und Lettres arebeologigues sur Za peinture des Grees. P. 1840  
f. A. Letronn e, Letire d'un Antiquaire ä 2m artiste sur [a peinlure histo- 
rique murale dans [a deeoration de lemples ehez les Grees e! Rmmzirzs. Paris 
18 36-184o  und Iefdusfvlzann": Morzagraplzien über die eilteste Malerei. 
1868 und über Ajrelles (Ljrz. 187 o) nur mehr wenig benutzt werden. 
Für etrurische Kunst lagen dem Verfasser vorerst über Architektur 
vor: W. Alveken, jlfiltelitalien vor den Zeiten römischer Herrschaft nach 
seinen Denkmalen. Stange. 1843.  L. Ca ni 12a, L'Ar2tz'ea Etruria nzaritlbna
        

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