Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1617491
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Hellas. 
überflüssig, sondern wenn man näher trat sogar störend, weil sich eine 
solche schon von selbst ergab, also eher geschwächt als vermehrt wer- 
den musste. Diess scheint durch die Einwärtsbiegung der Horizontale 
 des Gebälkes beabsichtigt gewe- 
5. '  4 sen zu sein durch welche sich 
 N  1  I dieser beim yAnblick in der Nähe 
 Ä.;_Äü . sich ergebende Missstand wieder 
 XJZ     einigermassen ausglich. Es war 
Ü  EU  sonach mit der Schwellung und 
Ü' U E] lfx der Neigung der Saulen sowohl 
Ü [E] [j] Im  I wie mit der doppelten CUYVRHII" 
Ü ,  K des Stereobats und des Gebälks 
E] IQ E]. [j [j]   J eine Ausgleichung angestrebt, 
JE Ü 1  n. welche den mangelhaften opti- 
    schen Eindruck verbessern, und 
 X gerade durch eine Abweichung 
    von der exacten wirklichen Ge- 
  y raden den Schein grösserer Cor- 
j, E]  E,   iecthgt härste-llen sollte. 
j EU    urc diesen Saullenkranz, 
Q   der dem dorischen Geiste und 
Q [E  Ü E l Nationalcharakter entsprechend 
     J sich durch würdigen Ernst, 
 ä [ä   er strenge Geschlossenheit und Ge- 
j, E, Ü     meinsamkeit der PLIHCUOH mit 
:i i.     entschiedener Unterordnu d 
 Im   Mehr  "g ts 
 [Eng  [Eli ( l hinzelnen unter das Ganze, die 
ji E; ij   sich an der dorischen Säule ab- 
 [g E]   E! Eli    weichend von allen Säulenformen 
2   511135311, A der Welt namentlich durch das 
j   g   Fehlen der Base und somit durch 
 Engl , ihre llJntähigkeit einzeln und 
A144  f). 
"r     ä selbstandig aufzutreten, aus- 
 Summ S  l spricht wird rings um den Naos 
1   
535;äifiiciiiffeiiiäiääiäiälcääiäsliilää?Tääläläliili? ein Umgang gebildet, weleher 
auch innen hauptsächlich durch 
"seine Decke eine_ sehr bedeutende Wirkun hervorbrachte 'vgl. Fig. I 3ol. 
g l o 
Diese war zunächst durch die horizontalen Deckbalken hergestellt, die 
der geringen Spannung wegen sich auch in Stein verwandelt hatten und 
überdiess nicht mehr an ihrer ursprünglichen Stelle, auf dem Epistyl
        

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