Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615227
Vorwort. 
XV 
bulzr 1774, M0 rier et Saat! Warn ing 1818, ist jetzt wohl entbehrlich, 
vielleicht auch der Reisebericht von R. K. Po rter 1821 u. 1822 und C. f. 
Riclz 1839, da es in diesen Büchern entweder ganz an Aufnahmen fehlt 
oder solche nur skizzenhaft und ungenau sind, ihre Beschreibungen aber ohne 
Beifügung exacter Vermessungen durch die allseitigen Aufnahmen der archi- 
tektonischen wie plastischen Denkmäler, wie wir sie namentlich von F landin 
und Coste in inusterhafter Verlässigkeit besitzen, mehr als ersetzt werden. 
Ueber phönikische Kunst kann erst seit kürzester Zeit gründlicher 
gesprochen werden, seit nemlich das E. Renmzische Expeditionswerk jllisszbn 
m Plzhzicie. Paris 1864 sq. soweit vorgeschritten ist, dass die bedeutendsten 
Monumente ihre Darstellung und auch der Text wenigstens seine theilweise 
Erledigung gefunden hat. Was vorher über phönikische Kunst geschrieben 
worden ist, wurde durch Renan's Werk , wenn auch nicht in archäologischer 
Beziehung, in welcher z. B. M a wen" IYzänzZeier immer ihren Werth behalten 
werden, doch in kunstgeschichtlicher obsolet. Für den zum Verständniss 
phönikischer Kunst so wichtigen salomonischen Tempel wie überhaupt für die 
in Palästina geübte Kunst sind als Hauptquellen zu nennen: L. C anina, 
Kirerelze sul genere dz" Arclzitezlzznz praprio degli antielzi Giudez" et in parti- 
Culare sul tempio di Gerusaleannze. Roma 1845.  F. de Sau l e y, flistaire 
de [Äßhljizziafglue- P6773 1353-  M C" de Vogüe, Le Temple de feru- 
salem. Paris 1864 und 145i D. 3. von Hazzeberg, die religiösen Alter- 
llzünzer derßilzel. 2. AIIjYagC. München 1869. Die zahlreiche ältere Literatur 
ist übrigens in dem letzteren Werke mit der bekannten Sorgfalt des Verfassers 
verzeichnet zu finden. 
Zu dem Abschnitte über die nichthellenischen Denkmäler Kleinasiens 
boten das wesentlichste Material C lz. Texier, Descrijwlion de l'Asz'e Älineure, 
faite pur orzfre du Gozwerzzerneht Franrazk de 18 3 3-1837. Paris 1839 xg. 
und zunächst über Lykien C lz. F e l lows, A fßumal wriften during an Ex- 
rursion in Asia Zllinor 18 38. Land. 1339 und An Account of Diszozveriei" in 
Lycia, lleing a foumal kejzt during a Sewmi Excursian in Asia jllirzor 1840. 
Land. 1841., Sonst ist noch zu nennen: W. f- H a mi Z torz, Researches in 
Asia Jllinar, Paulus am! Arznenia. Land. 1842.  f. 13. Steuart, A De- 
srrzlyivtion of same ancient mozzumelzls, 7111771 1 "55 7727150718, slill existing in Lydzlz 
am! Pkrygia. Land. 1842, und T. A. ß. SPWZÜ wir? Forlvex, 7512212]: in 
Lycia, Jllilyas und fhe Cibyratzlv. Loml. 1347- 
Die Quellenwerke für die Behandlung der h ellenischen Kunst auch 
nur annähernd aufzuführen würde unverhältnissmässigen Raum erfordern und 
auch überflüssig sein , da diese sich wenigstens bis in die neuere Zeit herab 
beispielsweise in K. O. Müllers Archäologie der Kunst finden. Für Arch i-
        

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