Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616809
Israeliten. 
Die Stifshütte. 
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in der Natur der Sache zu liegen scheint, indem darauf die Maasse der 
Stiftshütte, welche 10 Ellen in der Fronte, 30 Ellen in der Tiefe betra- 
gen, von selbst führen. 
Die Wände dieser waren mit Ausschluss der von fünf Säulen ge- 
bildeten Fronte aus golclbekleideten Dielen gebildet, welche so wenig 
wie die Säulenstangen der äusseren Zeltumfassung in den Boden ein- 
gerammt waren, sondern auf silbernen Doppelgestellen standen, an den 
zwei Ecken der Rückseite aber zusammengefalzt und im Uebrigen ver- 
mittelst gleichfalls vergoldeter Ptlöcke und Stangen, welche durch gol- 
dene aus den Dielen hervortretende Ringe geschoben waren, zusammen- 
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gehalten wurden. Die Vertheilung der 48 Dielen auf die drei Seiten, 
Welche zusammen die Länge von sieben Rückseiten haben, ist unsicher, 
Cla man zu gleicher Anordnung deren 49 bedurfte, es müssten nur, um 
auf der Rückseite mit ö ausreichen zu können, die Dielen halb so dick 
als breit oder überhaupt ungleich breit angenommen werden. Ander- 
Seits bringt die Stellung der fünf gleichfalls goldverkleideten Säulen, 
Welche die F ronte (e) bildeten, in Verlegenheit. Denn die Antenform, 
d. h. die regclmässige Einreihung der Säulen zwischen den vorspringen- 
den Wandenden ist unwahrscheinlich, weil bei einer Gesammtbreite von 
I0 Ellen (kaum 5 M.) die sich selbst bei ganz dünnen Stangensäulen
        

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