Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616630
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Persien. 
alternirend nur in zwei genau schablonirten Uniformen, von Welchen 
namentlich die eine ohne den Schild im faltenlosen Lederrock mit plum- 
pen am Knöchel gebundenen Beinkleidern und gebauchten Kriegshailben 
bestehende an Unförmlichkeit Alles überbieten während das lange an 
den beiden Hüften etwas aufgezogene und dadurch verständlich drapirte 
Gewand mit seinen gleichfalls in Falten hängenden weiten Aermeln, 
wie es die durch den Schild und die Federmütze Ausgezeichneten tragen, 
mehr befriedigt. Die elliptischen Schilde sind an den beiden Seiten, ver-- 
Fig. 86. 
Relief 4 
xspalastes. 
muthlich um hier die Lanzen einzulegen, rund ausgeschnitten wie die 
böotischen, und durch eine im Centrum aufgeheftete Rundplatte noch 
verstärkt. In den Winkeln der Treppenwzingen finden sich Thier- 
gruppen, einen Löwen. welcher einen Stier von rückwärts angreift, dar- 
stellend. Ist auch der aufspringende und nach dem Angreifer sich um- 
sehende Stier ohne Wirkung, so erscheint doch die ganze Composition 
erträglich namentlich in der Benutzung des dreieckigen Raumes und so- 
mit besonders von architektonischem Verdienst. Die Brüstung der Trep- 
penterrasse aber zeigt Reihen von starkstylisirten Lotosblumen auf
        

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