Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616396
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Persien. 
von Xerxes erbauten Werke dagegen zeigen mit der weiteren Entwicke- 
lung der Säule überhaupt auch die Base schon aus mehreren und prunk- 
volleren Gliedern bestehend. Ein nach unten gewendeter schön ge- 
schwungener Blätterkelch mit zwei Laubreihen geschmückt, von welchen 
die bedeutendere untere lanzettförmige Schilfblätter, die obere schlicht- 
abgerundete oder herz- 
       "t" "   "e   förmigeBlättchen manch- 
XQ F: .594  21    ä f! b , 
  mal noch mit einem auf- 
 i,  WärtsgestelltenPalmetten- 
 T  s,   kranze erkennen lasst. tritt 
 ,N Qllllllllllli)    
i:   w" an 1e e e er ua ra- 
lllllllllllt? d St ll d q d 
  tischen Platten und stützt 
  llllllllll sich auf einen schmalen 
 QlÜI-llll-llllßa kreisförmigen Plinth; dar- 
  auf folgt der Torus, der bei 
  einiger Verschrumpfung 
 i'll  die eben beschriebenen ho- 
 lllillllll   
   rizontalen Lanelluren wie- 
   der verloren hat. Auf die- 
 [i ser cornbinirten Base er- 
 i]   
l li hebt sich unter Vermitt- 
  lung eines wieder der ioni- 
 schen Säule verwandten 
l,  Xi schwachen Anlaufplätt- 
 il chens, das noch mit einem 
  kleinen Rundstab ge- 
  schmückt ist, der Schaft, 
 ll: mit sechsunddreissig nach 
   Art der obenbeschriebe- 
il    nen Base ziemlich flachen 
bgfi i? und durch scharfe Stege 
V iü Will. lwwüwi getrennten Canelluren be- 
     lebt, in nicht unbeträcht- 
Fig. 74. Persische Säulen mit Stiercapitälen. liCllöf Verjüngung Schlank 
bis zu einer Höhe vom 
Neunfachen seines unteren Durchmessers. Auf diesem nun ruht ein Ca- 
pitäl, das statt der sonstigen vegetabilischen Bildung eine thierische 
Combination wählt, welche nach vorderasiatischen Goldmünzen ein 
weitverbreitetes Symbol gewesen zu sein scheint. Es besteht nemlich 
aus zwei Avon einander abgewandten, am Rumpfe in einander verwach-
        

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