Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616275
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pfannen oder durch Kettenschlingen zu zerstören oder unschädlich zu 
machen, welche letzteren wieder von unten mit eisernen Haken abge- 
wehrt werden. Auch im offenen Felde wie in Waldgebirgen, an Flüssen 
und Sümpfen wird gekämpft, und zwar mit Lanze, Schleuder und Bogen; 
die mit letzterem Bewaffneten erscheinen manchmal ganz in einen Ket- 
tenpanzer gehüllt. Mit breiter Anschaulichkeit wird geschildert, wie sich 
die geschlagenen Feinde vergeblich in Sümpfe zu retten suchen, und 
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Fig. 68. Relief von Nimrud. 
wie Angreifer oder Flüchtige vermittelst untergelegter aufgeblasener 
Schläuche Flüsse durchschwimmen, während der König in seinem 
Kriegswagen auf einer Fähre übergesetzt wird. Manches Schlachtfeld 
ist mit Gefallenen bedeckt; deren abgeschnittene Köpfe als acht orien- 
talische Trophäe zu Bergen aufgethürmt erscheinen. Die männlichen 
Gefangenen aber sieht man zuweilen eines martervollen Todes sterben: 
sie werden nackt mit Keulen erschlagen, oder schaarenweise gepfählt, 
oder lebendig geschunden; einigen werden die Zungen, andern die Ohren 
ausgerissen, vornehmere Gefangene aber werden an einem durch die
        

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