Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616038
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Chaldäa, 
Bahylonien und 
Assyrien. 
gegen 40 M. hohen Pyramide war durch eine in rechteckiger Spirale von 
Stufe zu Stufe ringsum sich aufwärts ziehende Rampe hergestellt. 
Alle bisher aufgedeckten Paläste zeigen grosse Freiheit und somit 
auch rosse Verschiedenheiten in ihrer Anla e. S0 beis ielweise der 
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Plan des Nordwestpalastes von Nimrud (vgl. Fig. 44) und des Essar- 
haddonpalastes ebendaselbst, wie der des Seiinaheribpalastes von K0- 
yundschik. Sie sind sich jedoch alle darin gleich, dass die meist in 
Thon eingestampften, seltener aus Backstein hergestellten dicken lNände 
der Säle in ihrer unteren Hälfte mit Alabaster latten Verschalt inder 
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oberen mit buntgla- 
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Fig. 44. Grundriss des Nordwestpalnstes von Nimriid. 
geben, hergestellt 
waren, nemlich die Beleuchtung und die Bedeckung. Keine Wand, 
selbst nicht die höchsterhaltene welche bis zu 9' reicht, hat auch nur 
die geringste Spur eines Fensters gezeigt. Es hat deshalb nicht an 
Erklärern gefehlt, welche die Behauptung aufgestellt haben, die Be- 
leuchtung sei nur durch die Portale vermittelt worden, und es habe 
keine andere Lichtzufuhr gegeben. Der Plan des Sargonpalastes von 
Korsabad lässt allerdings diese Annahme denkbar erscheinen, wenig- 
stens für die Königsgemächer, welche entweder unmittelbar von offe- 
nen Höfen aus und zwar durch mehrere Thüren zugänglich oder bis auf 
wenige Ausnahmen durch die Vorsäle aus sofort erreichbar und somit
        

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