Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1616017
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Chaldäa, Bahylonien und 
Assyrien. 
Serail (die eigentliche Königswohnung (M) und der Saalbau des Pala- 
stes) an, jedoch so, dass es sich in seiner Fronte nicht dem genannten 
Hofe (C) zuwendete, von welchem aus mehr untergeordnete Eingänge 
zu dem Königsbau führten, sondern sich in seiner Hauptansicht nach einem 
zweiten Hofe (K) entwickelte, der als der Serailhof im engeren Sinne 
bezeichnet werden kann. Zu diesem führt auch an dem rechten Flügel 
der inneren Terrasse ein besonderer rampenartiger Aufgang  ge- 
eignet den König auch zu Wagen wie in der Sänfte und zwar unter Ver- 
meidunw des Vorhofs C und der Wirthschaftsrätime ) in seine 
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NVohnung gelangen zu lassen. Die Stadtmauerlinie (P) aber machte es 
unmöglich den Zu- 
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Fig. 42. Ornament vom Fiissboden des Norclpalastes von Koyiindschik. Wcniqsteäqs  zu 
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einem gewissen Grade Regelmassigkeit in der Anlage. Die Säle grup- 
piren sich so um den kleineren Hof (M)7 dass an den drei Seiten mit 
Ausschluss der Eingangseite je zwei oblonge Räume von einer jeder 
Hofseite entsprechenden Länge sich anlegen. Zur Linken aber führen 
diese zu einem ziemlich wirren Wohncomplexe, in welchem wir uns 
Bäder, Schlafgemiicher, Raume für den unmittelbaren Hofdienst und 
vielleicht für jeweilige Favoritinen vorzustellen haben, während zur Rech- 
ten ein besonderer Flügelbau ansetzte, welcher für sich von ziemlich 
regelmassiger Disposition fast bis an den äussersten Rand der Terrasse 
vorsprang und dadurch diese (T) in einen nördlichen und einen west-
        

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