Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207304
Der 
griechische 
Styl. 
Die 
Tänie, 
das 
Band. 
Sie ist eigentlich der Hache Gurt und hat zum Vorbilde das 
gewebte und gestickte Band in seiner entschiedenen Betonung 
der Längenrichtung im Gegensatze der Fig- 105- 
Breitenrichtung, und der damit eng verbun-  
denen Bedeutung des Bindens. 
Auf den Constructionstheil übertragen,  
kommt die Bedeutung der Tänie hauptsächlich  
durch das diesem Bande aufgedruckt, ein- Fig 106 
gestickt oder eingewebt gedachte Ornament, 
das die Richtung des Bandes deutlich einhält 
oder versinnlicht, zum Ausdrucke.  
Das im griechischen Style am häufigsten 
vorkommende Bandornametlt ist der M ä a n d e r. i! 
Er ist eigentlich die Darstellung des Torenbiindd Sinnbilder 
Torengeflechtes in geraden Linien und wird des Binmms- 
auf einem Netze von Quadraten ausgeführt, so dass die Breite der 
Mäanderlinie jener der Zwischenräumegleich kommt. 
107- 
Fig. 
108. 
 
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Fig. 109. 
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XVI 
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D. 
113. 
Mäandertänien. 
Sinnbilder 
des Bindens. 
Die Variationen der Mäander sind unzählige, je nachdem 
mit Rücksicht auf eine grössere oder geringere Breite des Bandes 
eine oder mehrere Linien sich des Oeftern verschlingen. Fig. 107-1 I 3.
        

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