Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207242
griechische 
Der 
Styl. 
Thürumrahmungen oder sonstiger einzelner Theile der Architek- 
tur, welche als für sich bestehende bezeichnet werden sollen. 
Das Flachornament gehört hauptsächlich der früheren Zeit 
an; es ist in den ältesten Beispielen auf eine senkrechte Fläche 
gemalt, Fig. 86, erscheint also vertical in die Höhe aufgerichtet 
oder auf eine F122. 39- 
schwach    4x  
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Fläche ge-    itäl  
setzt, Fig. S7.       Jfalfiif 
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und Aussen gebogene   
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aber immer im Ge-  gar-K  ijäx pi" Ü   
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und Renaissance-Styles    i   
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In demselben Sinne  Üliil lfjyigywg;grfiflfifl 11V?   
wie die besprochenen     i! 
aneinander gereihten Sinnbilder der freien Endigung. 
Elemente erscheinen auch die Bekrönungen der griechischen Grab- 
steine oder Stelen, Fig. 90 und 91. Dieselben entwickeln sich 
gewöhnlich aus der Mittelaxe in Ranken und Stengeln, die in auf- 
gerichteten Palmetten oder Kelchen enden, durchaus als gemaltes 
Flachornament oder Relief behandelt. 
Als Ausdruck der freien Endigung erscheinen in derselben An- 
ordnung die Akroterien, die First- und Stirnziegel, welche als Bekrö- 
HUHgCH der Giebel und als Abschluss der Declzziegelreihen hinter den 
Simen oder am Firstc des Daches Verwendung finden. (Siehe Fig. 61 
und 62.)  
        

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