Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207088
griechische 
1)er 
Styl. 
An die Stelle der Säulen treten bei einigen griechischen 
Bauten männliche und weibliche ganze Figuren: Atlanten, Karya- 
tiden, als Träger unter das Gebälk. Sie zeigen in ihrer Stellung 
den bestimmten Ausdruck des Tragens bei ruhiger architektonisch 
gemessener Haltung". Die Vermittlung des Ueberganges vom Kopfe 
zum Epistylion durch eine dem dorischen Capitelle ähnliche Bil- 
dung ist besonders zu beachten. 
Atlanten am Zeustenmpel zu Akragas. Karyaticlen an der Kbren- 
halle des Erechtheulns. 
Die Wand ist wie im Dorischen construirt, jedoch stets mit 
Basis und Capitell, welche die Formen der zugehörigen Axiteiubasen 
und Capitelle zeigen, versehen. 
Fig 
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Attisch-jonische 
Anten- 
NVändcapitelle. 
und 
Die Ante hat dieselbe Bedeutung und Anordnung, wie im 
dorischen Style. 
Anten der jonischen Monumente sind nicht erhalten. Die 
attisch-jonischexl Anten haben Basis, Schaft und Capitell. Die Basis 
ist die der Säule um den viereckigen Schaft der Ante gelegt. 
Der Schaft ist ganz glatt wie der dorische. Das Capitell besteht 
aus Kyma mit Astragal, Hals mit aufrechtstehenden Anthelnien 
darunter, Abacus mit Scamillum darüber. Gewöhnlich sind zwei 
Kymatia übereinander angebracht, wovon das obere lesbisch, das 
untere ein Echinuskylna ist. 
Kymatia wie Anthemiexi sind entweder nur auf die glatten 
Profile gemalt, Fig. 72, oder plastisch und gemalt ausgeführt, 
Fig. 73. 
1 
2 
3
        

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