Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207019
griechische 
I)er 
Styl. 
Die Deckziegel Ö sind kleinere sattelförmige Stücke, welche 
die Stossfugen der Regenziegel mit ihren aufgebogenen Rändern 
überdecken, und demnach reihenweise vom Kranzgesimse zum Firste 
emporlaufen; wo diese Deckziegelreihen das Kranzgesimse treffen, 
ist jedes letzte Stück mit einer aufrechstehenden Palmette, dem 
Stirnziegel e, versehen; wo die Deckziegelreihen im Firste zu- 
sammenstossen, ist eine ähnliche aber auf das Gesehenwerden von 
beiden Seiten berechnete Bildung: der Firstziegel d, angebracht. 
1. Giebelfiguren erhalten von Aeginn, Parthenon, Samothrake, Olympia. 
2. Ornamentales Akroterion: Parthenon, Samothrake. Ornamental und 
figural: Aegina. 
3. Dachdeckung: Nemcsis in Rhamnus, Artemis Propylaia in Eleusis u. A. 
Flg. 
Tempeldurchschnitt. 
Das Innere des Tempels ist in wenigen Fällen erhalten. 
Bei Hypäthraltempeln wird die Cella durch vier Säulenreihen, von 
welchen zwei und zwei übereinander gestellt sind, in drei Langschiffe 
mit Emporen in den Seitenschiffen getheilt. Fig. 44 u. 63. 
Innere Säulenstelhlngen erhalten in Pästum, Spuren davon im 
Parthenon. Ungewöhnliche Anordnung: Phigalia. 
Der dorische Bau bekommt seine letzte Vollendung durch 
die B em a l u n g (Polychromirung), welche sich sowohl auf das Aeussere, 
als auch auf das Innere desselben erstreckt. Mit Ausnahme der Wand- 
decoration des Innern, soweit sie sich in mythologischen und 
historischen Darstellungen ergeht, steht die ganze Bemalung in 
unmittelbarem Dienste der Architektur und ist von dieser untrenn- 
bar. 
Sie 
erstreckt 
sich aber nicht 
auf 
die 
sämmtlichen Flächen des
        

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