Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206652
Der 
assyrische 
Das constructive System des assyrischen Baues ist uns 
in der Hauptsache, in der Deckenconstruction, nicht bekannt. Es 
lässt sich nur vermuthen, dass die Decke eine horizontal gespannte 
Holzdecke war. 
Der Keilsteinbogen War den Assyrern bekannt, doch ist 
dessen durchgängige Verwerthung in den Palastbauten nicht nach- 
zuweisen. 
Wie der ägyptische 
Tempel, so erhebt sich auch 
der assyrische Palast über 
einer hohen mächtigen 
Terrasse, welche das Ge- 
bäude dem Ueberschwem- 
mungsniveau entrückt und 
demselben eine dominirende 
Stellung gibt. Diese Ter- 
rassen waren bis 125 Meter 
hoch und mit Brüstungs- 
mauern umgeben. Sie 
mussten der ganzen Anlage 
einen grossartigen charakte- 
ristischen Eindruck sichern 
und scheinen der westasia- 
tischen Architektur durch- 
aus eigenthümlich gewesen 
zu sein. (Siehe auch später 
bei den Persern.) 
Auf diesen Terrassen 
erhoben sich die deck- 
System 
der 
Wanddecoration, 
stützenden und raumumfas- 
senden Wände , welche 
durchaus in mächtigen Dimensionen, entsprechend der geringen 
T ragfzihigkeit des Materials errichtet waren. Die Art der NVand- 
decoration im Aeusseren ist unbekannt. 
Im Innern waren die Wände mit Alabasterplatten, welche 
figürliche Darstellungen in Relief trugen, bekleidet. Die einzelnen 
Platten sind bis zu 2 Meter hoch und in mehreren Reihen übereinander 
angeordnet. Die figürlichen Reliefe folgen dieser reihweisen Ueber- 
cinanderordnung der Platten, Fig. 22. Darstellungen von Kriegs- 
zügen der Könige und gottesdienstlichen Handlungen bildeten den
        

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