Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206601
xtische 
mehr äusserliche Vergleichung von Bautheilcn mit PHanzenformen 
statt, wobei auch religiöse Beziehungen bestimmend waren. 
Die Bilderschrift und die grossen bildlichen Darstellungen 
wie auch das sonstiße Wand-Ornament überziehen säinmtliche 
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Flächen des Baues teppichartig, ohne dass für einzelne Structur- 
theile bestimmte Gesetze der Anordnunfr massvebend WÄFCH. Es 
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erscheint hiermit hier der erste Repräsentant des orientalischen 
Decorationsprincipes. 
I. Die Säule ist nicht wie im Griechischen Stvle umvehen mit Formen, 
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welche auf den Ausdruck gewisser Functionen hindeuten, sondern es 
  soll die Lotosblilme selbst sein, welche die Decke im Tempel stützt. 
 Fig. 17. 
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blächenornamente. 
])er Lotos ist den Abgyptern das Symbol der materiellen XYelt, 
die Lotossäule die emporringende irdische Kraft. 
2. Die YVäinde sind mit bildlichen Darstellungen in hbrizontalen Reihen, 
und mit Iäilderschrift in horizontalen und vertiealen Reihen bedeckt. 
Wo die Mitte der YVand von einer grossen, besonders zu 
betonenden figürlichen Darstellung eingenommen wird, ist die ringsum 
übrigbleibende Fläche in demselben Sinne wie früher und ohne weiteren 
formalen Zusammenhang des Ganzen mit Bild und Schrift gefüllt. 
Die Teppich-Ornamente werden mit Ornamentstreifen einge- 
fasst, die als Bänder gebildet sind. Beide haben ihr Vorbild in 
den Werken der textilen Kunst und zeigen sowohl die einfachsten
        

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