Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207840
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Regel in drei Partien getheilt. Bei den Thermen scheint die Ver- 
schmelzung der mehr monumentalen NVandbekleidung aus ver- 
schiedenem Marmor in verschieden geformten Feldern, mit der die 
übrige Fläche der Wand bedeckenden spielenden Decoration den 
grösseren Räumlichkeiten besser entsprochen zu haben. 
Fig. 173. 
    
     
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Auflösurw der GCXVÖlbCHÄClIC in verschiedene Flächen zwischen lastischen Riv en. 
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YVir finden hier die NVand häufig bis etwa ein Drittel ihrer 
Höhe mit wirklichem oder scheinbarem Marmor bekleidet, über 
dem erst das Formenspiel beginnt. 
Bei den Decken, seien sie nun Hache oder gewölbte, lassen 
die des Privathauses ein einfaches Linienspiel erkennen, das durch- 
zogen ist von figuralen Darstellungen aller Art. Diese Anordnung 
(siehe Fig. 142) bildet den Gegensatz einer in sich geschlossenen 
Feldertheilung und macht den Eindruck des Freien und Un- 
gebundenen. 
Bei den Thermendecken dieser Art mischt sich entweder wie 
an den Wänden die Nachbildung von Marmorfeldertheilung mit
        

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