Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207663
Der 
römische 
Styl. 
selben an die Wand gelehnten, die Gewölbe scheinbar abstützenden 
kolossalen Säulen, prismatische Stücke eingeschoben, welche nach 
den drei sichtbaren Seiten die Formen von Architrav, Fries und 
Kranzgesims annehmen. Fig. 159. Jede Säule mit einem Gebälk- 
stücke darüber, ist vollständig isolirt, es geht demnach mit der 
blos äusserlichen, willkür- Fig. 160. 
lichen Verwendung der Ge-   
bälkformen auch das voll- 
ständige Aufgeben der Ge- 4  47  fx 
sammtform des Gebälks in jfrx x ffßhx 
seiner ausgesprochen hori-   M 
zontalen Richtung Hand in  i b; 
Hand.  I:  
Bei allen bis jetzt er- fiv;    
wähnten Formencombina-     
tionen tritt die Säule nie-     
mals mit dem Bogen in   lil-l-MÄÄtÄ-illweber 
unmittelbare Verbindung, Bögen auf Säulen als "Frager des (lebälkes. 
Combination von horizontalen und bogenförmigen Gebälken auf Säulen. 
sondern trägt immer, wenn auch nur scheinbar, über ihrem 
Capitell das Gebälk oder ein Gebälkstück. Der Bogen stützt sich 
immer auf Pilaster oder Pfeiler. Erst mit dem Beginne des vierten 
Jahrhunderts tritt der Bogen zur freistehenden Säule in unmittelbare 
constructive Beziehung. 
Hierbei wird zwischen Capitelle und horizontalem Gebälke 
eine Bogenstellung eingeschoben, welche unmittelbar auf den
        

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