Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207613
Der 
römische 
Styl. 
-Das Gebälk, seiner Form nach aus dem griechischen in den 
römischen Styl übertragen, behält seine volle constructive Bedeu- 
tung, wenn es, wie beim Tempelbau, über freistehenden Säulen- 
reihen oder über Mauerwerk, als Träger der Cassettexidecke, Ver- 
werthung Findet. Die rein decorative Verwendung der Gesammtform 
des Gebälkes und seiner einzelnen Theile tritt dagegen dann zu 
Tage, wenn das Gebälk verkröpft wird. 
wßeyßefßl  (Üiäwhlli 
     
 x 
 uf pi Hi,n;ßäsßmglzwwuxmnm;d, jjilß m1,? fmikgln   
 
a   
 
  
SN 
N 
V erkl 
Spfxlng 
Gebälk 
Attika. 
Die Verkröpfung des Gebälkes kommt dann zur Anwen- 
dung, wenn eine WandHä-iche durch Pilaster, Halbsätllen oder ganz 
frei vor dieselbe gestellte Säulen gegliedert werden soll. Um das 
Gebälk nicht seiner ganzen Länge nach gleich weit wie die Stützen- 
stellung vortreten zu lassen und bei Anordnung der letzteren in 
Bezug auf die Länge der Architravbalken nicht gebunden zu sein, 
sowie um eine plastischere NVirkung der Gliederung zu erzielen, 
erhebt sich das gebälkartige Gesirns als Wandgesims bündig mit 
der Wandfläche und springt nur jeweilig in seiner Gesammtform
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.