Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207500
Der 
römische 
Styl. 
meisten 
Fällen 
mit 
den 
dachstützenden 
Säulen 
umstellt 
versehen. 
Nach Vitruv, einem Baumeister aus der Zeit des Augustus, 
hiess das Atrium ohne Säulen: toseanisehes Atrium, das mit vier 
Säulen: Atriixm tetrastylum, das mehrsäulige: Atrium corinthicurn, 
das mit nach den Wänden abfallenden Dächern: Atrium displuvia- 
tum, und das ganz geschlossene: Atrium testudinatum. 
Die Formen des Fig. 141. 
Aufbaues Sind rein 
decorativ behandelt a  
und tragen keinen  (ja 4     (f)  1;] 
monumentalen Cha.      -  
rakter, das Material       
selbst so wie die II        '61"   
der Raume sehlies-  i  i"        
sen diesen aus, in       
Folge davon bleibt  
die Plastik ver- l 11, iäftllär ljlill llflilllliililiillxyä' i!  
nachliiqqiort 7u Gun- l " l fillwlllllllllliilllllllllilllll " 
sten der Malerei.     I  l 
Wo Säulen vor-   94'    i   
kommen, sind sie a  lilw   l 
     iIllllllllllllrlllill1  
stellig, theilweise   äll  Wlllllllll l i 
cannelirt, wohl auch  
,    lltllllllllilllllllllllllliilllllllllllllliillillll 
m" unten auf glatt lt  
und auf Wicderkclr i!lriiliiir?siniivfuiliiMALE? 
renden Anstrich be-   S,    
rechnet, die Capi-         
telle sehr variirend  l "i"    
und spielend in den   
Formen. Die Ge- 
bälke sind in WG Wanddecoration des Privathauscs. 
nigen Fällen erhalten, doch in der Regel auf flache oder Hach- 
gekrümlnte Decken berechnet. Bögen und Gewölbe gehören zu den 
Ausnahmen. 
Die 
Decoration 
der 
XVände 
auf 
Putz 
Freskomalerei 
ausgeführt, Leim- und Temperafarben erscheinen 
zu Lasuren angewendet, Enkaustik dagegen gar 
nur aushilfsww-zise 
nicht.
        

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