Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Alterthums
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2206032
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207330
Der griechische 
Gewöhnlich erscheint hier ein symmetrischer Wechsel der 
Elemente in der Weise, dass auf die durchlaufende Schnur Partien 
von je einer Kugel oder einem eiförmigen Körper mit zwei auf- 
rechtstehenden kreisförmigen Scheiben gereiht sind. Fig. 121-424. 
Das Ornament gehört dem attisch-dorischen, jonischen und 
korinthischen Style an. Die Blätterreihen des plastischen Echinus- 
Fi I2! und lesbischen Kymas werden dem 
 g    Constructionstheile durch einen plas- 
 tischen Astragal, der an der Wurzel 
Fig. 122. dieserBlätterreihen hinläuft, verknüpft 
ä; g  äääü ä ä ää dargestellt; in demselben Sinne treffen 
üzee E_ SIE-E     
"äüäiiäüäääg Wll' die Schnur am Polster des jOnl- 
  hen Capitells. 
F r. 123. qc 
 Dieselbe Bedeutun haben auch 
{ä   dienachzusammengedrehten Schnüren 
X    i -   gebildeten Formen, welche zumeist 
Fig. In beim Geräthe in Verwendung kamen, 
, Fig: 125-126.   
 Der Spätzeit der griechischen 
  Kunst Gehören die aus Blättern, 
A: . .1: b  
Fia lrggsllzö Blüthen und Früchten zusammenge- 
v   flochtenen Stränge (Encarpi) an, die 
 sich an Stelle der Torengeflechte in 
   den an naturalistischen Formen rei- 
t Q  cheren Monumenten dieser Zeit finden. 
Gedrehte Schnüre. Fior 127  
 ö'  
Flg 12T Der plastische Feston ist, wenn 
  J"  man auch dessen Verwerthung für 
i;   
T"tf    "x c1e atzeit er riec lSC en uns 
{L1 xi  L1 annehmen m  doch in keinem 
Blätterstrang" l lt b uibh B  iele sich 
Sinnbilder des Bindens. erla enen au 1c en elsp er 
nachzuweisen. 
5. Ornamente, Welche 
schweben über dem Raume 
ein Gespanntsein 
charakterisiren. 
und 
Frei- 
Alle Bautheile, 
welche 
einer 
oder 
mehreren Seiten 
unter 
stützt, frei über einen Raum gespannt sind oder vor die Fläche 
des Hauses hinaus geschoben, schwebend erscheinen, bekommen 
an der Unterseite Ornamente, welche diese Functionen sinnbildlich 
darstellen. Der Architrav und die weiteren Balken, welche das 
Hauptgerüst 
der 
Decke 
bilden, 
zeigen 
demnach 
an 
ihren 
Unter
        

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