Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1010503
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014037
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Unmittelbare 
der 
Ursachen 
Franz. 
Revolution. 
als in allen früheren Perioden zusammengenommen. Im Einzelnen 
werden diese Entdeckungen, soweit sie den allgemeinen Zwecken 
der Civilisation gedient haben, an einem andern Orte erzählt wer- 
den; jetzt will ieh nur die hervorsteehendsten andeuten, (lamit 
der Leser die folgende Ißlrörterung verstehen und den Zusammen- 
hang dieser Entdeckungen mit der Französischen Revolution ein- 
sehen kann. 
Im Allgemeinen können wir von der Aussenwelt sagen, dass 
die drei wichtigsten Kräfte, wodurch die Naturvorgänge bewirkt 
"werden, Wärme, Licht und Elektricität sind, wenn wir unter der 
letzteren die magnetischen und galvanischen Erscheinungen mit 
begreifen. An allen versuchten sich die Franzosen jetzt zum ersten 
Mal und mit grossem Erfolg. Ueber die Hitze oder Wärme wurden 
nicht nur die Materialien für weitere Schlüsse mit unermüdlichen: 
Fleiss gesammelt, sondern ehe auch nur die Generation verschwand, 
war die Anwendung wirklich gemacht; denn während Prevostms) 
die Gesetze ihrer Strahlung herausbrachte, wurden die Gesetze der 
Wärmeleitung von Fourier aufgestellt, der kurz vor der Revolution 
bemüht war die Thermotik zu einer Wissenschaft zu erheben durch 
deductive Anwendung der berühmten mathematischen Theorie, die 
er erfand und die noch seinen Namen trägt. 109) Hinsichtlich der 
Elektricität brauche ich nur zu bemerken, dass die bedeutenden 
Experimente von D'Alibard in dieselbe Zeit fallen und dass ihnen 
die grossen Arbeiten von Coulomb folgten, welche die elektrischen 
Phänomene unter die Gewalt der Mathematiker "brachten und so 
vollendeten was Oepinus schon vorbereitet hatte. M) Ueber die 
'08) Vergl. Pawell, O12 rarliant lwat, 261, in Sesam! rep. of Brit. assoc. ; TVhe- 
urellKs History qf sciences II, 526; und seine Plailusoplzy I, 339, 340. Prevost war 
Professor in Genf; aber seine grnssen Gedanken wurden von Dulong und Pctit in 
Erankreich weiter geführt, und die berühmte Theorie vom Thau des Dr. Wells ist 
_blos eine Anwendung derselben. Herschefs Nut. phil. 163, 315, 316. Hinsichtlich 
dereweiteren Verfolgung dieser Untersuchungen und unsrer jetzigen Wissenschaft von 
der strahlenden Wärme siehe Lielziy und Koppäe Reports I, 79, III, 30, lV, 45. 
'09) Ueber Fourier's mathematische Theorie über Wärmeleitung siehe (Iomte, Phil. 
190,5; I, 142, 175, 345, 346,351, II, 453, 551; Prouls Bridyewater trmtise, 203, 
204; Kßllaml, On km1, G, inhBrit. assoc. fa?" 1841; Ermrufs Silwria I, 243; Hum- 
baldfs Cosmos I, 169; Hitßlwookk Gßology 198; Pouillet, Elämens de physiqzae II, 
696, 697. 
im) Coulomb's Schriften über Elektricität und Magnetismus wurden von 1782  S9 
veröffentlicht. 5111, report nf Brit. assoc. 4. Vergl. Liebig zmd KoppÄs Rvgzorts- III, 
281; über sein Verhältniss zu Oepinus, der 1759 schrieb, siehe TVlzezvclPs lud-am.
        

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