Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1005674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1009963
vom 
bis zum 
Jahrh. 
399 
gewiesen, aber viele Jahre nach seinem Tode zugestanden wurden, 
als das einzige Mittel, die Einheit des Königreichs zu erhalten. 
Er unterstützte die Petition der Dissenter, sie von den Beschrän- 
kungen zu befreien, denen sie zum Vortheil der Englischen Kirche 
unterworfen warenß Ü") Denselben Geist brachte er in andere Ge- 
biete der Politik; er widersetzte sich den grausamen Gesetzen gegen 
Zahlungsunfähigef M) durch welche unter Georg III. unser Gesetz- 
buch noch geschändet war; er versuchte vergebens, das Criminal- 
gesetz milder zu machen, dessen zunehmende Strenge einer der 
schlimmsten Züge jener schlechten Regierung war-W") Er wollte 
die alte Methode, Soldaten auf Lebenszeit anzuwerben, abschaf- 
fenfM). eine barbarische und unpolitische Sitte, wie die Gesetz- 
gebung mehrere Jahre später einzusehen antingßm) Er griff den 
Sklavenhandel anßoß) den der König als eine alte Sitte und als 
einen Theil der Britischen Oonstitution  zu erhalten wünschte. 
Er widerlegte die Anmaassungenf") konnte aber, wegen der Vor- 
300) Perl. bist. XVII, 435, 436. XX, 306; Burlceäs Oorresp. II, 17, 18; Priori: 
Lgfe of Barke 143. 
3M) Werks I, 261, 262. Ein Theil seiner Rede zu Bristol. 
3M) Priori? Lzfß of Barke 317; siehe auch seine vortrefflichen Bemerkungen in 
TVorIcs II, 417 und seine Rede Parl. bist. XXVIII, 146. 
303) Ueber dieses Zunehmen der Grausamkeit in den Englischen Gesetzen vergl. 
Pao-Ws Werks lV, 150, 259 mit Parl. Inst. XXII, 271, XXIV, 1222, XXVI, 1057, 
XXVIII, 143 und über ihre Anwendung siehe LÜÄe of Ramilly by ]zz'2nse(f' I, 65 und 
Alisorfs Hist. of Europa IX, 620.  
394) Parl. bist. XXII, 150, 151 hat er in einer kiuzen Rede fast alle Gründe 
gegen die Anwerbung auf Lebenszeit erschöpft.  
305) 1806, also neun Jahre nach Burke's Tode, autorisirte das Parlament zuerst 
Anwerbungen auf eine gewisse Zeit. Nachricht über die Debatten in Alisozfs Hist. 
of Europa VII, 380-91. Mchols, Illustralions of the 18. ccntury V, 475; Hollaawfs 
Mem. qf the Whig party II, 116. 
306) Priori Lift: vf Barke 316; Parl. hist. XXVII, 502, XXVIII, G9, 96; Life 
Of Wilbeoforce I, 152, 171 enthalten Beweise seiner Erbitterung gegen den Sklaven- 
handel und eine mehr als ausreichende Antwort auf eine bösartige und was noch 
schlimmer ist, unwissende Bemerkung über Burke in den Duke of Buckinglzrurfs Mem. 
of George III, I, 350. 
307) Ueber die Ehrfurcht, womit Georg III. den Sklavenhandel betrachtete, siehe 
die 259. Anmerkung zu diesem Kapitel. Ich hätte auch noch Lord Brougham an- 
führen können: "Der Huf war entschieden gegen die Abschaffung der Sklaverei. 
Georg III. betrachtete die Frage immer mit Widerwillen, da sie nach Neuerung 
schmecke." Brouglzazrfs Stwtesmen I, 104; Oombüs North America I, 332. 
303) Burkds Werks II, 490-96; Parl. Inst. XVII, 44-45; eine ganz ausge. 
zeichnete Rede aus dem Jahr 1771. Burkeäs Oorrcsp. I, 251, 252.
        

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