Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1005674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1008503
der 
Literatur 
histor. 
läiittelalter. 
im 
253 
tareiß) erhalten haben; ebenso in Indienß) in Scindeß) in Belud- 
sehistanf) in Westasienf) auf den Inseln des schwarzen Meeresf) 
in Aegyptenß) in West-Afrikaß) in Nord-Amerikaf") in Süd- 
Amerika") und auf den Inseln des stillen Oeeansßi) 
In allen diesen Ländern Waren die Buchstaben lange unbe- 
kannt; das Volk hat daher kein anderes Mittel, seine Geschichte 
zu erhalten, als die mündliche Ueberlieferung und Wählt die Form, 
die sich am besten dazu eignet, seinem Gedächtniss zu Hülfe zu 
kommen. Die ersten Anfänge des Wissens werden immer aus Poesie 
dies von Sir William Temple bestätigt (Essay on poetry in Templefs Worlzs III, 431, 
432); aber erst im 18. Jahrhundert erlosch dieser Stand, denn Prior (llvjfe of Gold- 
smitlz I, 36, 37) sagt, dass Carolan, der letzte der alten Irischen Barden, 1738 ge- 
storben sei. Ohne sie würde das Andenken an manche Begebenheiten gänzlich ver- 
loren gegangen sein, denn selbst zu Ende des 17. Jahrhunderts gab es in Irland keine 
Register; die gewöhnlichen Mittel, Thatsaehen aufzuzeichnen, waren so wenig be- 
kannt, dass Acltern oft die Vorsicht gebrauchten, Namen und Alter ihrer Kinder mit 
Pulver auf ihren Armen einzubrennen. Siehe Kirkmanäs Memoirs of Charles Maolclin I, 
144, 145, ein merkwürdiges Buch. Ueber Carolan vergl. Niclwlf Illustrations af ilze 
18. cemtury VII, 688-694. 
5) Ueber diese sogenannten Tulholds siehe Huc, Travels in Iariary, Wtilzet und 
China I, 65-67; Huc sagt: "Diese diehtenden Sänger, die uns an die Minnesänger 
und an die Rhapsoden von Griechenland erinnenl, sind auch sehr zahlreich in China, 
aber wahrscheinlich nirgends so zahlreich und so beliebt als in Thibet. 
3) Ueber die Barden von Deccan siehe Wilks, Hisiory of tke Soutk of India I, 
20, 21 und Tran-sac, of tlw Bonzbay society I, 162; über die im übrigen Indien siehc 
Heber, Jozmwy II, 452-455; Bmvzes, 0a 11m North West frontier of India in dem 
Jtmrnal of yeogr. soc. IV, 110, 111; Prinsep in dem Journal of Asiatic soc. VIII, 
395; Forbes, Oriental menzoirs I, 376, 377, 543 und Asiatic researclzes IX, 78. Sie 
werden in der ältesten Veda erwähnt, das zugleich das älteste aller Indischen Bücher 
ist. Siehe Rigs Veda Sanluita I, 158. 
4) Burdovfs Sindlt 56. 
5) Ebendaselbst 59.   
G) Burnes, Tralvels into Bolchara II, 107, 115, 116. 
7) OZaHceCs Ilravels II, 101. 
8) Willuinson, Ancient Egyptians II, 304 und Bunserfs Aegypien I, 96, II, 92_ 
9) Ich habe meine Anmerkungen über die Barden von West-Afrika verlegt und 
kann mich nur auf eine flüchtige Notiz in Mungo Parlds Travels I, 70 beziehen. 
w) Bzwlzanmfs Sketches of (im North Amarican Indians 337. 
M) Prcscotfs History of Peru I, 31, 32, 117. 
12) Ellis, Polynesian researclws I, 85, 199, 411; Ellis, Tour tlwouyh Hawaii 91. 
Vergl. Uookds Voyayes V, 237 mit Beeclwy, Troyage io tke Pacific 11, 106. Einige 
Von diesen Balladen sind gesammelt, aber, wie ich glaube, nicht veröffentlicht worden. 
Siehe Okeevefs Sandwich Islands 181.
        

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