Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208953
Styl. 
Der romanische 
Wie aus dem Früheren hervorgeht, sind die Orte für An- 
bringung des Ornamentes namentlich die Capitelle, Schäfte und 
Basen der Säulen und Pfeiler, dann von grösseren Bautheilen die 
Portale, Gesimse, Rosenfenster, Triphorien, ausserdern werden aber 
auch im Aeusseren und Inneren der Kirche einzelne Felder mit 
Hguraler und ornamentaler Zier gefüllt, und als ganz willkürlich ver- 
werthete und ohne Zusammenhang mit der Architektur des Baues 
stehende Decorationstücke den Wänden vorgesetzt. (Siehe u.A.Fig. 24.) 
Die technische Ausführung des romanischen Ornamentes ist 
nicht selten roh, derb und primitiv, so dass der Einfluss der unzuläng- 
lichen Fertigkeit in der Darstellung von der zielbewussten Absicht 
der Stylisirung häufig genug zu trennen sein wird. Erst mit dem 
zwölften jahrhundert tritt eine freiere Durchbildung des Ornamentes 
ein, welche nicht selten glänzende phantasievolle Leistungen zu Tage 
fördert.
        

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