Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208849
romanische 
Der 
Styl. 
reich gegliederten Pfeilern folgt auch die Basis der Grundform 
desselben unter Beibehaltung der früher erwähnten Form, da- 
gegen erhalten in der Regel nur die Säulenvorlagen vollständig 
durchgebildete Capitelle, zu deren Seiten der Abacus an den 
Pfeilern als Capitellgesims fortläuft. 
 In den sächsischen Flachge- 
Fig 49'  decktenBasiliken werdendieKanten 
l "m  der Pfeiler abgeschrägt, oder sie 
  illllglull  b b 
15772155]: "lxlgllll    werden in diesen Abschrägungen 
  -_rär,x.xäz nur: mit eingesetzten kleinenEcksäulen 
  lillliilllllillillliliß,  Mill"  ' 
 n" ll  die mit ihren Capitellen den Abacus 
 des Pfeilers nicht erreichen, ver- 
  sehen. Fig. 52. Säulen und Pfeiler 
mmnililimii um stehen im Inneren der Kirche in 
    engem Bezuge sowohl zu der Ge- 
H",   wölbedecke, wie, auch zur Form des 
llf  91:14? joches und zur Gliederung der zu- 
Ei   gehörigen Wandfiächen. Das Mittel- 
il   schiffjoch entspricht der Ausdeh- 
   nungeinesKreuzgewölbes,demnach 
  rlilb läuft die Gliederung des Pfeilers 
  im unter Bezug auf die Gurt-Diagonal. 
 ljälfjil  und Schildbögen dieses Mittelschiff- 
   Kreuzgewölbes über die freistehen- 
 rll ililillll den Theile des Pfeilers an der Wand 
   hinauf. Auch wo Triphorien oder 
J ' Gallerien angebracht sind, geht das 
"iiinuiwiirruunmmmumiiivlli P-feileriineailiieit, fldinldlololizsogflaligeii 
 1- een "Will all ltligll: simse urc sc ne1 , 
  'l  H i;  Gewölbeansätzen ununterbrochen 
  Ällüllllllllrn 1 llillllillnili hinauf. Auf die Anordnung des 
 M!  i!    joches nimmt aber der Umstand 
Roman. Saulen mit consolenartigen    
Kämpfer-Stücken, Einfluss, 0b auf ein Kreuzgewolbe 
des Mittelschiffes zwei oder ein Ge- 
wölbe des Seitenschiffes fallen. Im ersten Falle tritt der Zwischen- 
pfeiler ein, der das ganze Joch derHöhe nach durchschneidet und 
entweder hierdurch eine reichere Wandgliederung hervorruft, oder bei 
sechstheiligen Gewölben mit einer Gewölberippe in Bezug steht. 
Zuweilen steigt nur die Gliederung der Hauptpfeiler an den NVänden 
bis zur NVölbung hinauf, während die Nebenpfeiler mit dem Capitelle
        

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