Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208749
Styl. 
romanische 
Der 
Belebung der Wandflächen, über welchen dann erst die Fenster des 
Mittelschiffes angebracht sind. Fig. 40. Das Aeussere zeigt eine reiche 
Gruppirung der höher und niedriger aufgeführten Raumtheile mit den 
Hanlqirenden und den Vierungsthürmen, unter oft überreicher Gliederung 
der Flächen mit Lisenen und Wandbögen, Rundbogenfriesen und 
Zwerggallerien. Auch hier tritt häufig die Spitzbogenform an Stelle des 
Rundbogens. Auch im ornamentalen Detail macht sich eine reiche 
 und auf prächtige NVir- 
F10 13. b 
    kung berechnete Durch- 
  (i.  bildung geltend. Im 
  Ganzen tritt hier dem- 
   nach eine fester in sich 
'.;:3;j:gfflfiiiäif"    geschlossene Gliede- 
       ggf rung des Bauwerkes 
          streben, die derben, un- 
i           gegliederten Massen 
    machen gegenüber der 
 L      auf; Betonung bestimmter 
  Theile des baulichen 
        Gerüstes 
i"    D     Die Domkirche zu 
  Limburg an der 
21  iiijißsif:   Lahn (1235 geweiht) 
l      
    i" werke des Uebergangs- 
     styles, Das Mittelschiff 
  ist mit sechstheiligen 
     Gewölben, plastischen 
S. Maria auf dem Capitol, Köln. RiPPCHY derben Pfel 
lern und Scheidbögen 
im ersten Geschosse, Gallerien, NVandbögen und Fenstern darüber ver- 
sehen. Besonders reich und imposant ist die Anordnung des Aeusseren 
 mit sieben Thürmen. S. Quirin zu Neuss (1209 gegründet) mit klee- 
blattförmigen Fenstern im Mittelschiffe, das Münster zu Bonn, die Abtei- 
kirche zu XVerden (1275 geweiht), die Pfarrkirche zu Andernach u. A. 
Die Entwickelung des romanischen Styles in den übrigen 
Theilen Deutschlands und in Oesterreich kann zum grössten Theile 
als von den genannten Ländern direct oder indirect abhängig 
bezeichnet werden. Einzelne locale Eigenthürnlichkeiten können in 
Anbetracht der grossen Zahl der Monumente und der verschiedensten
        

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