Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208369
altchristlichen 
Die 
Style. 
diesen Langbau zieht sich der nach Aussen rechteckig abgeschlossene 
Umgang mit seinen Gallerien. NVährend in den Nischen je zwei 
Säulen im Erdgeschosse, sechs im Galleriestocke angebracht sind, 
öffnen sich die XVände der N0rd- und Südseite des Kuppelraumes 
gegen den Umgang durch vier Säulen im unteren, sechs im Gallerie- 
geschosse. Als Widerlager gegen den Schub der Gurtbögen und 
der grossen Kuppel dienen nach der Nord- und Südseite angelegte 
mächtige Pfeiler, welche bis an die Umfassungsmauer reichen, an 
der Ost- und Westseite die Halbkuppeln mit den kleineren Nischen 
und zugehörigen Pfeilern. 
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Längendurchschnitt, 
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Der Raum ist durch vierzig Fenster, welche in den Ansatz 
der Hauptkuppel einschneiden, durch Fenster in den Halbkuppeln, 
in den Mauern unter dem nördlichen und südlichen Gurtbogen und 
in den ÄLISSCFCII Umfassungsmauern ausgiebig erhellt. 
Vor der Kirche liegen zwei Vorhallen und das Atrium. 
Das Bausystem der Sophienkirche fand in keinem anderen 
Monumente in seiner vollen Entfaltung eine NViederholung, dagegen 
machte man sich die gewonnenen Erfahrungen zu Nutze und behielt 
namentlich von nun ab die Anordnung der Kuppel über vier Gurt- 
bögen'und Pendentifs bei. Man schloss diesem Kuppelraum die 
Nebenräume in regelmässiger organischer Gestaltung an. Die in 
die Gallerien einschneidenden Nischen blieben von nun an fort, die
        

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