Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208290
altchristlichen 
Style. 
ständig erhalten mit Vorhalle, Vorhof und Einrichtung des Presbyteriums, 
S. Maria in 'l'rastevere (I2.  S. Crisogono (I2.  
Fünfschiftige Basiliken in Rom: S. Peter (4.  an Stelle der 
später erbauten jetzigen Kirche), S, Paul  ]hdt., zum grössten Theil 
erneuert). S. Giovanni in Laterano (9. jhdt). 
Von den genannten Basiliken sind  
S. Peter. S. Paul. S. Prassede, S. Maria 141g 4' 
in Trastevere mit Querschiffen versehen;  
 Peter, S. Maria maggiore, der neuere   '   
Theil von S. Lorenzo fuori le mura, '  '  
 Maria in Trastevere, S. Crisogono ü" ' 
haben gerade Gebiilke zur Verbindung der  Ei 1:1  
Säulen. Von der grossen Zahl mehr oder  IQ ä.  
weniger gut erhaltener Basiliken ausserhalb    n 
Roms seien hier nur erwähnt die Kirchen , '  ' 
zu Capua, Sessa, Terracina, Perugia,  l l 
Salona, dann die zu Orleansville,  : : 
Tefaced, Annuna, El Hayz, El Zabu,  I I 
Deyr Abu-Fäneh, Quu el Kebir,   
Erment, Ibrihm in Afrika, die Marien-       
kirche zu Bethlehem, die Kirche der  iTITfÄ '   1 
Verklärung im Kloster am Berge Sinai. h  
Andere später zum 'l'heil umgestaltete u 5 m 15 
Basiliken in Torcello, Grade, Pola, Pqäliäil "ü" 
Zara, Muranm S. Maria in Cosmedin. Rom. 
Ausser dem Basilikenlangbau, dem eigent- Fig. S 
lichen Kirchengebäude, kamen, und zumeist  
diesem zur Seite stehend, kleinere Rund- oder , u- Q 
Polygonalbauten für die Zwecke des christ- "_1_slä!rßs' 
lichen Cultus zur Ausführung. Die Bestimmung ' . 
derselben als Grab- oderTaufkirchen (Bapti- g 911'355 ; 
sterien) führte zur Anlage des Centralbaues, s.  
namentlich war dies durch die Anordnung des ' 
Taufbeckens LPiscina) in Mitte des Raumes ' " I ' '1- 
bedingt. Der Rund- oder Achteckbau wurde  
in einfachster NVeise nach dem Vorbilde der b; (Gstanm Rom 
mit Kuppeln überwölbten Thermenräume an- 
gelegt, oder es trat als neue Bauform zu diesem Raume als Mittel. 
raum ein niedrigerer ringförmiger Seitenraum. Fig. 5. Die Mauer 
des Mittelraumes wird nun wieder wie in der Basilika von Säulen 
mit Bögen oder geradem Gebälke getragen, sie erhebt sich über die 
Dächer des Seitenraumes und trägt die über die ganze Anlage 
dominirende Kuppel oder das Dach dieses Mittelraumes. Fig. 6. 
Die Fenster sind nun wieder theils in der Hochmauer, theils in den
        

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