Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209474
gothische 
Der 
Styl. 
x27 
der Vergleich dieser Bekrönungsornamente mit den Akroterien oder 
Stirnziegeln des griechischen Baues. Kreuzblumen und Akroterien 
haben ganz gleiche Bedeutung, und wo sie die Giebel krönen, ganz 
gleichartige Stellung, doch musste der gothische steile Giebel im 
Gegensatze zum flachen, breit hingelagerten griechischen Giebel eine 
Bekrönung in ganz anderen Verhältnissen und in anderer Ausbildung 
erhalten, als der letztere. Der Ausdruck des Aufschiessens und der 
senkrechten Entfaltung, 
kommt, musste gerade 
der im ganzen gothischen Bau 
in den letzten Ausläufern des 
zur Geltung 
Baues nach 
Figurengallerie. 
Gothische 
oben am prägnantesten zu Tage treten, und deshalb ist auch diese 
Bekrönungsform allein dem gothischen Style eigen. Es hängt aber 
auch mit den angegebenen Umständen zusammen, dass die Kreuz- 
blume in den italienisch-gothischen Bauten selten Verwerthung findet 
und an ihre Stelle, zur Bekrönung der Fialen, meist freistehende 
Figuren treten. 
Die bedeutungsvollste Auszier erhält der gothische Bau im 
Inneren und Aeusseren durch die reichliche Verwerthung figuralen 
Schmuckes. Das Tympanon des Portales war mit Darstellungen 
in Relief geschmückt, plastische Figuren fanden allenthalben in den
        

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