Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209453
Der 
Styl. 
gothische 
125 
sind die Ornamente, welche als Bekrönungen den Giebeln, Wim- 
pergen, Fialen und Thürmen aufgesetzt sind, es sind dies die Krabben 
und Kreuzblurnen. 
Die Krabben, Fig. 107, 108 u. 109, sind an den Schrägen 
der oben angegebenen Bautheile in- gleichen Entfernungen an- 
gebracht, schmiegen sich, als Blätter gebildet, vorerst ansteigend 
an die Schräge und treten dann frei von derselben ab. Sie enden 
Fig_ 110. 
  
  wg 7111:,   
x_ H!  
   Ü   
M , Myiga, yuA N, 
  w M  " 
 M v n 19.5." 
T? q] 1' M  
XYEQTÄ ßlwjä;  
     
1- A   
Jn 1M c  
 mHw  
ex 
1 17' 1""  H!  
 i.    Ä H  
 MM  
 Gothische Kreuzblume. 
in der Frühzeit des Styles in Blüthenknollen und sind später als 
grössere, reich gegliederte und zuweilen knollig und derb modellirte 
Blätter verschiedenster Form gebildet. 
Die Kreuzblumen bilden die oberste Bekrönung der Giebel, 
Fialen und Thürrne und sind entweder als hohe aufrechtstehende 
Blüthen oder als schlanke Pyramiden mit zur Seite hinaustretenden 
Blättern gebildet. Die ältesten französischen Kreuzblumen tragen 
noch vollkommen den Charakter frei gebildeter Blüthen oder Blätter-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.