Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2208262
Die 
Style. 
altchristlichen 
Diese einfachste Anlage der altchristlichen Basilika fand häufig 
eine Erweiterung durch die Anordnung eines dem Langbau vor- 
gelegten, in gleicher Breite mit dem Mittelschiffe ausgeführten Quer- 
schiffes. Nun konnte die Apsis nicht als unmittelbare Beendigung 
des Mittelschiffes an der früheren Stelle verbleiben, sondern sie 
wurde in der Richtung der Langachse über das Querschiff hinaus 
gerückt, der Altar blieb dagegen am Eingange ins Querschiff oder 
wurde in die Mitte desselben gesetzt. 
Der Aufbau der altchristlichen Basilika ist auf flache Deckung 
berechnet, nur die Apsis erhielt ein halbkuppelförmiges Gewölbe. 
Die Säulen sind durch gerade Gebälke oder häufiger durch 
Bögen untereinander verbunden und tragen mit diesen die theileixden 
Wände und das Deckenwerk. Das Mittelschiff erhob sich über das 
Seitenschiff derart, dass in den Hochmauern Fenster für die directe 
Beleuchtung desselben angebracht werden konnten. Fig. 2. Andere 
Fenster fanden in den äusseren Umfassungsmauern ihren Ort. Der 
ganze Raum war, sowohl seiner Grundrissdisposition als der Höhen- 
entwickelung nach, von dem Mittelschiffe nach den Seitenschiffen zu 
entsprechend abgestuft. Wenn ein Querschiff angebracht war, erhielt 
dies gleiche Breite und Höhe mit dem Mittelschiffe und war durch 
eine weite Bogenöffnung (Triumphbogen) aus dem Mittelschiffe. 
durch kleinere Oeffnungen aus den Seitenschiffen zu betreten.
        

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