Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209426
gothische 
Der 
Styl. 
der Disposition der ganzen Bauten, in der Gliederung der einzelnen 
Theile, wie auch in der ornamentalen Ausstattung derselben zu Tage. 
Das gothische Ornament kann ebenfalls auf volle Originalität An- 
spruch machen und hat sowohl in der Wahl der Motive wie in der 
Art der Verwerthung derselben mit den Ornamenten früherer Style 
nichts gemein. 
Die Vorbilder für das gothische Ornament sind entweder PHanzen- 
formen, Thier- und Menschengestalten oder rein architektonische 
Formen, welche in freierer Umbildung ornamentalen Charakter erhalten. 
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Gothisches 
Ornament. 
Die grösste Selbständigkeit macht sich in dem vegetabilen 
Ornamente geltend. Das romanische vegetabile Ornament stand 
noch vollständig unter dem Einfiusse der römischen Formenmotive, 
die Ornamentvorbilder waren exotische Formen von Plianzen, die 
im Norden nicht heimisch waren. Die beständige eklektische Nach- 
bildung derselben musste endlich zu einer Verliachung und Ver- 
nüchterung des Formenwesens führen, und den Entschluss reifen, 
nach neuen Urbildern zu greifen, um frei und selbständig jenen 
Schmuck zu schaffen, der dem neuen Style entsprechen sollte.
        

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