Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209345
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Der gothische 
Styl. 
figürlichen Darstellungen in ein oder mehreren Reihen oder es 
ist durch Masswerk in Felder mit oder ohne Iiguralem Schmucke 
getheilt. Portale und Fenster erhalten nicht selten einen giebel- 
förmigen Aufsatz, der in Form eines spitzen Winkels mit seinen 
beiden Schenkeln den Bogen einschliesst. Dieser Giebel oder NVimp erg 
erhält an seiner Vorderiiäche reiches Masswerk, das in Relief vor- 
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Masswerk. 
Gothisches 
(Fischblasem) 
tritt (siehe Fig. 96) oder später auch ganz durchbrochen gebildet 
wird. Fig. 99. Den Schrägen des Wimperges nach folgt ein kräftiges 
Gesims mit seitlich vortretendem Blätterschmucke, oben erhält der 
Giebel einen krönenden Aufsatz (Kreuzblume). Ausser diesen unten 
offenen Giebeln kommen dann auch vollständig geschlossene mehr 
oder weniger reich gezierte Giebel in Anwendung. Sie erhalten 
dieselbe Durchbildung wie die Wimperge und es ist das Ausmass 
ihrer Höhe zumeist grösser als jenes der Basis des Giebeldreieckes.
        

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