Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209284
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gothische 
Der 
Sfyl. 
ganz glatt und wird mit Basis und Capitell versehen, oder er 
bekommt häufiger säulenartige Vorlagen (Dienste), welche der ganzen 
Höhe des Pfeilers nach hinauf laufen und die Gurt- und Rippen- 
b"cr d G "lb f- 
Fig" 86' zgrtijgmiji lfaiiiin eDileLse 
        Dienste werden. nach 
1        ihrer grösseren oder ge. 
  ii f?      ringeren Starke als alte 
 oder junge Dienste be- 
       i_ Ü   zeichnet und sind von 
       iiiilf   dem Pfeiler getrennt 
ii  fiq i:  i iiiiiir i iiiii edee mit eemeelbee 
   verbunden ausgeführt 
 ii  iifii:   i  Fig- es- Der Pfeiler 
Hi i. iiiidi  iiiniiiii.     
erfahrt spater eine wei- 
Gothische Pfeilerbasis. tere Veränderung da: 
b 
Fig g7_ durch, dass die Zwi- 
i eiii i i  ii iiii liili  kehlengebiidet werden, 
 iiiijlii  ("j iiliii"; ixiji"    die der Richtung der 
           Dienste von der Basis 
   lliis zugili Cglpitelle folgeä 
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 i  mehrere Dienste einem 
  Gurt oder Rippenbogen 
i   entsprechen oder die 
i.    reicher gegliederte 
iiw      i. Form desGewölbesdies 
      erheischt. Namentlich 
li   "iliiii   e" i liebt die Spätgothik die 
Gothisches Pfeilercapitell. Häufung der ,Dlenste 
und bildet dieselben 
nicht blos nach rundem, sondern auch nach birnförmigem Profile F ig. 8 5. 
In gleicher Weise wie die freistehenden werden auch die Wandpfeiler 
gegliedert. 
Die Pfeiler setzen auf einen hohen polygonal gebildeten Sockel 
auf und erhalten über demselben Basen, welche der Gliederung
        

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