Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen des Mittelalters
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2207933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209235
Der gothische 
103 
gleichkommt, ist dem Kuppelraum vorgesetzt und mit quadratischen Kreuz,- 
gewölben im Wittelschiffe, rechteckigen in den Seitenschiffen versehen. 
XVenn auch die Kirche solcherart die Form des lateinischen Kreuzes 
erhielt, macht sich doch in der Anlage neben dem Bestreben, möglichst 
grosse und Weite Räume zu schaffen, der unorganische Zusammenhang 
von Langbau und Kuppelbau in auffallender XVeise geltend. Im Aufbau, 
Fig. S0, dominirt die WandHäche über die kleinen und schmalen 
Fig. So. 
117:"  
 
          
    (MM         
MM W   
 lfwlihll.ßllillßw.lw WW Hvliißijäiil 4 N11 Ilhißmß 
     WMWJIIW 
i, 15 "MM ww J W   Y 
mmswxmwggi   W ü  U! aW11MEWWWHIIIIllmwmgääüiääumgmmlähmwllßw!  
U 51 uüillä 2D  Meter. 
Dome 
Joche vom 
Florenz. 
Oeffnungen, die Bögen sind Hach und Weit gespannt, auch die Pfeiler 
und Gurte sind wenig gegliedert, besonders fällt aber die häufige 
horizontale Durchschneidung der Pfeiler durch Gesimse und das kräftige 
Gesims, das sich unter den Gewölbeansätzen wie eine Reminiscenz an 
antike Gliederung hinzieht, auf. 
Der Thurm zur Seite der Kirche ist ein Werk Gi0tto's (seit 1334 
erbaut). Er erhebt sich über quadratischer Grundfläche mit Eck- 
verstärkungen versehen gleichmässig in fünf Etagen, Fig. 81, und ist 
oben mit einem kräftigen Gesimse abgeschlossen. Hauptform und
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.