Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2210583
Der 
Styl 
ienischen 
Renaissance. 
erledigt sich die Fensterform dort, wo die Oeffnilng dem Inter- 
columnium einer Pfeiler- oder Säulenstellung entspricht. Im 
Allgemeinen ist am Palnste das Fenster mit rundem Abschlusse 
der "Frührenaissance, das mit geradem der Hochrenaissance eigen. 
Beim Horentinisch-sienesischen Palaste erhebt sich das 
Fenster unmittelbar über dem Gurtgesimse, es hat 1314 der lichten 
Breite zur Höhe und ist oben von dem rusticirten Keilsteinbogen 
begrenzt. Ein dünnes Siiulchen mit Bögen (larüber, dient als 
theilenrler Fensterpfosten. Die Leibung des Fensters wird von 
einem Gewände- gelaildet, dessen Profilirung vor die Flüche der 
Fagade nicht Vortritt. 
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in einem viereckigen Rahmen. In engen Bezug zum Fenster tritt 
die Balkonanlage. 
Das Fenster des Terraeottapalastes ist mit einem Rundbogen 
abgeschlossen und zuweilen durch eingestellte Säulchen getheilt. 
Die Umrahmung des Fensters wird von Pilastern mit Capitellen 
gebildet, auf welchen der Bogen aufsitzt, oder ein reich profilirter 
Rahmen läuft, ohne Unterbrechung, um die ganze Oeffnung. 
Das H0chrenaissailcefenster ist frei von mittelalterlichen 
Bezug 
zum 
Fenster 
tritt 
Reminiscenzen. Die rechteckige lichte Oeffnung desselben ist 
doppelt so hoch als breit. Die Umrahmung tritt über den Mauer- 
grund plastisch vor. Das Fenster erhebt sich über dem Gurt- 
gesimse oder erhält einen besonderen postameiltartigeil Unterbau,
        

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