Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2210265
Der 
Styl 
italienischen 
Renaissance. 
S. Maria entspricht einem Gewölbefelde des Mittelschiffes, ein Feld des 
Seitenschiffes. S. Agostino hält sich an die romanische Gliederung mit 
einem Gewölhefeltle des Mittelschiffes auf zweien des Seitenschiffes. Die 
Pfeiler mit Ilalbsäulen als 'I'riiger der Gewölberippen besetzt. Chur und 
Kreuzesarzne rund abgeschlossen, die Kuppel bei S. M. del Popolu achteckig. 
 Giovanni in "Parma von Bernardino Zaccagni mit pulyguncn 
Capcllen zu beiden Seiten des (lreischifligen Langbaues, runden Abschlüssen 
des Quer- und Chorbaues. Kuppel in der Vierung. 
Dom zu Pavia, 1486, entworfen von Christufuru Rucclmi (Bra- 
mrmte 9). Dreischifßger Lang-, Quer- und Chorbau mit Capellenausbauteim 
nach allen Seiten. Mächtige achteckige Xüerungskuppel in der Breite der 
drei Schiffe angelegt. 
Alles mit runden Abschlüssen versehen (unausgebaut). 
Als 
Hallenkirchcn 
Fig- 33- baut: 
 E,  Dom zu Pienzo. von Ber- 
lr, I, Vxrzw     m {IEP  nardg (li Lm-enzo mit pulyguncm 
 Ü i! Hi]  Abschluss und gegliederten Pfeilern. 
 "  m x S. Maria dell' Anima in Rum, 
31 lt WVLQD  1500. Von geringer Iledeuiung. 
g! _ffäx_l_l   Dreischiffige Pfeiler- 
ikwl Ä  151i bauten mit Tbnnengeivöl- 
"Wim 4'  ben im Mittelschiffe: 
i FR  F" I)ie Kirche der A n n u n z i ata 
 ä  ll in Arezzo von Antonio da Sangnllo 
  r  dem Aelteren.  Maria pressen 
.7  ,r  S. Celso in Mailand von Bramante. 
  San Giorgio maggiure in Vene- 
lll  dig von Palladio 1560. Wadonna 
  degli Angeli bei Assisi von 
I'll,   Vignola. 
    Auch  Peter in Rom ist mit 
"g   der Verlängerung des einen Kreuz- 
" ß 10 i" S" Min armes durch Carlo Madernu, seit 
   1605, wieder zu einem Lzmglmuc mit 
Bmnenegci" Säulenlmsilicfh Tonnen über den Kieuzesarlneii und 
Kuppel über der Vierung gexrorden. 
Kirchen mit durchaus flachen Kuppeln im Lang- und Quer- 
schiffe, Kreuzgewölben in den Seitenschiffen: 
S. Christoforo in Ferrara von B. Rossetti, 1503 u. A. 
Als der für die Renaissance vielleicht bezeichnendste Typus 
der Langkirche ist dann die Anlage zu betrachten, bei welcher 
Kuppeln- und Tonnengewölbe im Langhaus mit einander wechseln. 
Dem Vorbilde von S. lVlarco in Venedig folgend, sind hier eine 
Reihe Kuppelcentralbauten mit ihren tonnenüberdeclcten Kreuzes-
        

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