Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2210086
Styl 
italienischen 
Renaissance. 
Beispiel einer städtischen Schlossanlage der Friihrenaissance. Auf abschüs- 
sigem Terrain grulaluiren sich die Haupttheile um einen schönen Siiulenhof 
und öfTnen sich zum Theil nach Aussen durch Loggienanlagen. Die Fagaden 
unvollendet. 
Der Vatican in Ruin, der Palast der Päpste, besteht aus einer 
Reihe Baiianlagen aus verschiedenen Zeiten, darunter fallen das Appar- 
tamento Borgia, die sixtinisclie Capelle, das ini Garten auf der 
Anhöhe liegende Belvedere ii. A. in die Friihrenaissance. Den grössten 
Einfiiiss übte indess hier Brainaiite. Er er- 
Plg- 22- baute den Hof von  in 
 l l  ilesscn Loggien später von Rafael die be- 
nfjßjii     "ljßlg" riilnnten hlalereien ausgeführt wurden, und 
Q1141)  in verband das Belveilere mit dein Palaste 
  i);  durch eine grussartige Ilofanlage, welche 
    sich über mächtigen Terrassen mit Treppen 
 373.!    erhob und nach der Belvedereseite mit einer 
a) 73, L i"  (iihie grusseii Nisehenanlagc ahscliluss. Branianle 
fing, ,k  i K311i,  hatte für die Bewältigung des riesigen 
 11 u  300 M. langen unil 70 M. breiten Hofes 
{f   i]; nur auf die Wirkung der grossen Formen 
 Tlin  der Anlage bei inässigster Ausbildung des 
"i;  i I" Details Gewicht gelegt. Der Bau hat durch 
 i ,4   i?"  neuere Einbauten seine volle WVirkiing 
    i 2- 
 i    i  verloren. 
e: Z _  J : x12. 
"(ß lq  I: n), Palast And rea Doria in Genua, 
      von Giov. Angelo Montorsoli, mit frei in 
    den Garten hinaiistretenden Hallen und 
 O E O   Terrassenanlagen. 
 ?xß7jjllkxa  Die Villen der Renais- 
"Qäsfäiäfäyf. sance dienen entweder als vor. 
 x,       
w QQ    stadtische nur zu kurzem Aufent- 
s" i: , p:         
"Wixihxw.     " halte oder sind als Landvillcn 
32-51:     I3:    
x  I, A,  , auf ein langeres Verweilen der 
     
    Bewohner berechnet. Bei beiden 
 liegt der ländliche Charakter der 
 "i M;  {na:"4O Meter Baulichkeiten nicht in der Nachbil- 
Vignola. Villa suhiirbana. dung bäuerlicher Formen! 50H" 
 dern in der freieren, ungezwun- 
generen Verwerthung derselben Formen, welche auch dem 
städtischen Hause zukommen. Bei der vorstädtischen Villa 
(Villa suburbana), Fig. 22, und bei der Landvilla (Villa rustica), 
Fig. 23, spielt der Bezug des Gartens mit seinen Terrassen, 
Blumenbeeten, Strauch- und Baumpartieen zum Hause selbst die 
rösste Rolle, dieses wieder, tritt durch offene Lov ien, "rösseres und 
 23g b
        

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