Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209712
VORWORT. 
 in dem vorliegenden Theile der Styllehre wurden nur die 
italienische, französische und deutsche Renaissance der Darstel- 
lung unterzogen. Es geschah diess nicht nur der Bedeutung dieser, 
im Vergleiche zur spanischen, niederländischen, englischen u. s. w. 
Renaissance, wichtigsten Style der neuen Zeit zu Liebe, sondern 
auch mit Rücksicht darauf, dass für die ersteren allein ein mehr 
oder weniger 
der Schüler 
banden ist. 
genügendes Mateiial an Abbildungen, mit welchem 
an das Studium der Formen gehen kann, vor- 
Der italienischen Renaissance wurde der grösste Theil des 
Buches gewidmet, da ohne eingehendes Studium derselben auch 
die weiteren Style nicht verstanden werden können. Die Vielseitig- 
keit der italienischen Renaissance und die hohe Schönheit ihrer 
Werke in decorativer, wie in rein baulicher Beziehung erheben die- 
selbe hoch über die von derselben abgeleiteten Style. Ihr zu- 
nächst steht die französische Renaissance. Die Architekten ver- 
standen sich ebenso auf treffliche Plandispositionen, wie auf eine 
wohlabgestufte Gliederung der Massen des Aufbaues und wussten 
damit eine phantasiereiche Ornamentinuxg zu verbinden. Die 
deutsche Renaissance kann am wenigsten Anspruch machen, als 
Architekturstyl im vollen Sinne zu gelten, da in ihren Werken 
die Rücksichtnahme auf die bauliche Gesammtform nur selten
        

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