Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209855
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ischen 
Renaissance. 
Der enge Wechselbezug zwischen den Grundrissdispositionen 
und Fagaden äussert sich für die letzteren in der Vertheilung 
der Fenster und Thore, und in der Uebereinanderlagerung der 
Etagen. Eine bestimmte Betonung der einzelnen Räume des 
Innern im Aeussern schliesst die Palastarchitektur im Allge- 
meinen 
Der frühste und bcdeutungsvollstc Palasttypus 
rcnaissance ist der florentixlisch-siencsische. 
d er 
Früh- 
Der im Erdge- 
Fig. 1. 
schosse von Bogen-    
hallen auf Säulen um- _ i i _ g  "   "i" 
gebene Hof (Fig. 1)    I 
steht mit dem als   II; 
schlichter Eingang ge-     j  
bildeten Vestibule und 1  V V r  ummmnur 
mit den geradearmi- 1' V j 4  (I. 
"gen, meist noch steilen  [AJN Xox  
Treppen in engem Be- l  X f" I 
Zuge. Die Hofhalleil III "f ä B7 
des Erdgeschosses tra-  X  H; ' (  X  
gen die geschlossenen  50   
Gänge des ersten und  Y "x K. lfx    
zweiten Stockwerks I.  ix  _J XÜPX 
nach denen die Wohn-  Xfxjxj. Q-  
räume münden. Neben    
dem grossen Hofe ist l l "x fx   .1  
nicht selten ein kle1- {II i; 
nerer Wirthschaftshof  l l l  
ungeordnet. I.   i 
Besonders cha- E Y- 3  hfrää-l: er   
rakteristisch für diese o           '12 Z-lMeüir 
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lalaste sind deren Iia- ,     
 L. du Uajnno. lilorentnnscher Palast. 
enden (Ing. 2 und 3). 
Sie erheben sich nach einer Geraden im (Erundrisse ohne 
vorspringende Risalite und ohne läetonung einzelner Parthien. 
Die rundbogigen Fenster der Stockwerke und die Oeffnungen 
des Erdgeschosses sind in gleichen Abständen von einander 
vertheilt, sie, wie die Thore, ausserdem durch keine bedeu- 
tungsvollen Unlrahmilngen hervorgehoben. Alle Architektur 
bezieht sich nur auf die Geltendmachung der Wand inihrer
        

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