Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Styl-Lehre der architektonischen Formen der Renaissance
Person:
Hauser, Alois
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2209545
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2210790
Der 
Styl 
italienischen 
Renaissance. 
Nach den Bedingungen des Flachoi-naineiltes sind die Marmor- 
niellen, die Stein- und Holzintarsien gebildet. Das Niello 
entsteht durch Ausfüllen der ausgehobeneil Zeichnung mit einer 
schwarzen Stuckmasse (Fig. 64), bei der Intarsia wird die ausge- 
schnittene Zeichnung in den entsprechend ausgeschnittenen Grund 
eingesetztili). In verschiedener NVeise wird hier ein präciser Contour 
verlangt und stehen nur wenige Farbverschiedenheiten zur Be- 
tonung der Gegensätze zur Verfügung. Niello und Intarsia werden 
auch häufig combinirt, so dass das Flachornament dann durch 
Rippenwerk, Straffirung u. dgl. grössere Lebendigkeit und Frei- 
heit erhält. Die Technik der Iiltarsia übt auf die Abspitzungen 
des Ornamentes einen wesentlichen Einfluss aus und kommt der 
 
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JUN- 
Sgrafütoornament. 
symmetrischen Bildung des Ornamentes auf der zu füllenden Fläche 
zu Statten. 
Im Gegensatze zur früheren Technik des Einlegens steht 
die des Auskratzens (Sgraffiare) des Ornamentes (Fig. 65). Die 
entsprechend präparirte Putztläiche ist mit dunklem Mörtel, darüber 
mit einer Kalkschichte (Kalkmilch) bedeckt. Mit eisernen Griffeln 
wird nach Massgabe der Zeichnung die Kalkschichte so weit ent- 
fernt, um die schwarze oder dunkelgefarbte Mörtelschichte zu 
Tage zu legen. Zur Darstellung des Ornamentes steht nur der 
Contour, die Schraffirung und der Gegensatz zweier Töne zur 
Verfügung. Die Technik verlangt bei den einfachen Mitteln die 
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nschlägigen "Fechniken siehe die oben citirten 
Intarsien und eingelegte Nlarlnurornamcntc. 
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