Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Theorie der gemischten Farben
Person:
Grailich, Joseph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-807816
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-808450
y lus lres libros que sobre el mismo arte escritio Leon Baptisla Alb er t i, traducidas i; 
illustrndos con algmlnas notas por l). Ant. Rojon de Silva. Madrid 178-1, 4, heraus- 
gegeben. Es scheint dieses Werk weit weniger gekannt zu sein als es seines interes- 
santen lllllaltes wegen verdient; ausser L ll nl bel-t, der es in seiner Bescllreibung der 
mit Eleodorisclleln Wncllse ausgemalten Fal-benpyrllnlidell, Bel-lin 1772, S. 17H. be- 
spricht, hat es mailles Wissens Nienlalld in der Gescllicllle der Optik erwälnlt. 
Priestley, Gescll. d. Oplik ellthält ill der KliiglV-scllen Übersetzllng das Citat 
L nm b e rPs; ebenso G e hle r und W i l d e. G ü tll e llllt es gewiss nicllt gekaullf, 
sonst hiiLte er einerseits Kir c lle l"s ars magna lllcis et unlbrae 1646 nicllt so unbe- 
dingl: als llas ersle brlluchllare Werk liber Fnrbenlehl-e gepriesen, da dasselbe eigent- 
lich llllr eille Benrheitllng ills Breile und 'l'iel'e der (la Vinci'schen Abllandlung ist, 
andererseits hätte er nicht. Ursaclle gellallt, die Geschichte der Farlwnlellre iln secll- 
zehntell .I:lllrllnnllerte mit llen bedauerlldell Worten zu scllliessell: llälte Jellland zu 
Ende des XVI. Jallrhunderis sich in die Werksläitlcll der Fiil'bel' und Maler begebcn 
und nur Ailes redlicll und conseqllenl: aulg-ezeicllnet, was er dort gefullden, su llätten 
wir einell weit vollsländigeren llml lnetllodisclleren Beitrllg zur Geschicllte der 
Farbenlellre als es uns durch Bearbeitung tauselld Baconiscllcl- Ffllgell nicllt llätte 
werden künnen. Aucll lliitle er nicllt anl Sclllusse der Besprechung des Kirchef- 
schell Werkes deln Poussin das Bucll diescs Autors in die Halld gegellen, er sagl 
nämlich: 
"Es ist fiil- uns von niclll; geringer Bedeulllng, wenn wir erfallren, dass llildende 
Kiinstler diejenige Lellre, llil: wir zu verllreiten sllcllen, gleichlillls anerkannt ulld in 
ihren Nlltzen zll verwenden gewusst llabell. Wir hesitzen ein Bildniss l'on Nico l a us 
Poussin, mlch seinem Ableben gestocllcn von A. Clollet; er hälli eiu Buch inl 
Arnl, allf dessell llücken oder Scllnilt geschriehell slellt: de lue. et unllm, dies kanll 
kein anderes sein als Kir che r "s Werk , welclles 1646 llerausllam." 
,,Po ussin lellte 1591-1672; wie wertil mnss illnl, einvln gebornen und hücllst 
gebiideten Künstler, ein solclles Bllcll im 50. Jahre gewesen sein! Wallrscllcilllich 
halle er mit dem Verfassel- hereits früller ein persünliches Verhältlliss und diese Lellre 
so lieb gewonnen , dass er sie hier lln die Brllst driickt. Beille llalten in lloln lange 
Jallre neben einancler und wzlllrscheinlich mit einanrler zugebraclll." Farbenlellre, ll. Th. 
5) Cap CXV: ogni colore i: piil bello nella sua parle allunlillaill elle nell' olnlirosa, e 
questo nasee, che il lume viviiica e dil vel-ll notllia della quHliÜl de" 001m4 0 Vmllbra 
anlnlorza ed obscura la medesima bellezza et inlpedisce la IIOÜÜH d'esso colore. E se 
par il contrarie il uero i: piil bello nell" olllbre, elle ne i lllnli, si l-ispondo ch'il nero 
non i: colore, pag. 31 (der FoIio-Ausgabe von 1651). 
7) ll lliallco l'a pili ricettivo di qualunque colore elle nissun" altra superiicie (es istim 
ganzen Werke sellr oft fiir Kürperfrlrbe (lie Oberfläclle genannt) di qualllnque corpo 
elle non e specchiato. Provasi, dicendo elle ogni corpo vacuo e capace di ricevere 
quello elle nonepossono ricevere li corpi elle non sono vncui, direlno per questo chu 
il biancn i: vacuo, o vuoi dir privodi qualunqlle colore e essendo egli zlllllnlinato del 
colore di qualunqlle lllnlinoso, partocipa piil d'esso llllninoso, clle non szlrebbe, il nero, 
il quale e simile ad lln vaso rotto, che e privo (Togni capacitfl ll qualunqlle cosa. 
Cap. CXXlll, pag. 33. 
9) Cap. CLV. ll llianco non e colore, ma l'a in una polenza l-iceltiva d'ogni colore, 
pag. 40. 
9) Wenn Plinin s scllon lib. XXXlll von der grosse-n Gescllicklicllkeit der älteren Maler 
riillnli, dass sie im Stande waren llus wenigen (lrundfarbcn weit nlehr Nuancen zu 
nlischen als (lie lllzller seiner Zeit im liesitze so viel vollkolnnlener Mittel, so darf man 
crstens die Zalll jener Grlllldfarben (4) llicht ganz wäl-tlich nehmen. delln er lielll: es 
die schänen und besseren Tage der Vergallgenlleit auf Kosten seiner Zeit zu preisen
        

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