Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Theorie der gemischten Farben
Person:
Grailich, Joseph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-807816
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-808343
Beitrag zur 
der 
Theori e 
F arben. 
gemischten 
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jeder Hälfte der grossen Periode ganz aus diesen), und solche, 
die einer Sinuslinie von doppeltex- Wellenlänmge mit eingcbogener 
       
       
endlich aus solchen, wo die eine Hälfle wie die Sinuslinie gehaut 
ist, während die andere eine schlangerxfürmige Einbiegung trügt, 
wie dies überall in der Mitte deljjexxigen grossen Perioden sicht- 
bar ist, die aus Componenten entstehen, bei dencn die Summe der 
einfachstcn Wellenlängenverhältxxisszahlen ungeralde Zahlen sind. 
Man sieht deutlich, dass aus den beiden letzten Ausbiegungen end- 
lich eine neue Welle von längerer Schwingungsdauer entstehen 
muss. Vergleiche ä. 5 und  6 des 5. Abschnittes.  
Aus den Krümmungen der Resultircndcn künnen die Längen- 
verhältnisse ihrer Componenten gelesen werden. Es verhalten sich 
nämlich die Längen der beiden Componenlen wie die Anzahl aller 
Scheifelpunkte der Besultirenden, zur Anzahl ihrer Hauptwvellen. In 
den Tafeln sind, um dics verstäntllicher zu machen, die Hauptwvellen 
mit a die untergeordueten Krümmmlngen mit b bezeichnet; man findet 
l, : la z S01) : S(a) 4-  
Grüssere periodische Ahschnitte innerhalb derselben Periode, 
wie sie beim Violett-Grün, Violett-Gelb, Indigo-Grün vorkommen 
sind im Texte durch Klammern, in der Zeichnung durch Sterne 
bezeichnet. 
DRITTER 
ABSCHNITF. 
Intcnsität. 
Fra u nho fer 08) hat Messungen angestellt übcr die Intensität 
der einzelnen Partien des Sonnenspectrums; er bediente sich dazn 
eines Fernrohres dessen halbes Gesichtsfeld durch einen Spiegel 
gedeckt war, der unter 450gegen dielnstrxlmentul-Axe geneigt stand 
und das Licht einer Lampe reflectirtc, welche näher oder weiter 
gerückt werden konnte; während durch die andere Hälffe des 
Gesichtsfeldcs derjenige Theil des Spectrums eintrat, dessen Inten- 
sität zu messen war. Es ist allerdings etwas Missliches um die 
Bestimmung der Lichtstärken verschiedener Fax-ben auf diesem Wege; 
Fraunho fer suchte dadurch ein Mass für die Gleichheit der Inten- 
sitäten im Spiegel und Prisma zu gcwinnen, dass er die Lampe so
        

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