Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Theorie der gemischten Farben
Person:
Grailich, Joseph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-807816
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-808161
Beitrng zur 
Theorie der 
Farb en. 
gemischten 
25 
 
1 1, 1 12 l    Fazrfaaimitf.fszixiaziizfm f 
510 563 535 Grenze Grün-Gelb 1 Gelbliclngrün. I 
r- 605 5253 Nlitte Gelb Fuhlgelb. 
655 l 573 Gelb Fahlgelb. 
 
560 605 582 Grenze Gelb-Oraxmge I Gelblich Orange. 
655 i 604 Orange Orange. 
605 x 655 l 627 Grenze Roth-Orange Räthlich Orange. 
Diese Tadel zeigt zum Theil viele Übereinstimmung zwischen 
Rechnung und Beobachtung ; die Übereinstimmung nimmt aber rasch 
ah, so wie die beiden Componenten im Spectrum weiter ausein- 
ander rücken, und es wird eine der Aufgaben dieses Aufsatzes sein, 
die Ursachen dieser Abweichung zu erforschen und, zu bestimmen. 
Dies kann aber erst dort geschehen, wo die Componenten in der 
Bechmmg mit denjexligen Intensitäten eingefülnrt Werden, die sie im 
Spectrum wirklich besitzen. 
Zunächst ist nun das Verhältniss der Lichtstärke des resultiren- 
den Strahles gegen die Intensität seiner Componenten zu bestimmen. 
Wenn man das Princip annimmt, wie es allgelnein geschieht, 
dass die Intensität durch die Grüsse der bei der Schwingung ins 
NVerk gesetzten lcbendigen Kraft gemossen werden muss , so findet 
man bekanxltliclx 1 dg o 
z  f dt (4) 
0 
WO für y der Werth asin Eg-(vt-fzüza siu ü (vt-rv) zu substi- 
U 1' 
tuiren ist, woraus hei weiterer Entwickelung des Integrales und 
wirklicher lntegration folgt 
1 "z dz 
i : 2 T- 
d. i. die Intensität ist proportional dem Quadrate der Amplitude. Nun 
weicht zwar die Curve 3) von der Sinuslinie hedeutend ab, aber sie 
besteht aus Bewegungszuständen, auf welches obiges Princip mit dem- 
selben Rechte anzuwvenden ist, wie bei dem einzelnen homogenen 
Strahle; man hat daher 
dY 2 
J zf (T) dt
        

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