Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Theorie der gemischten Farben
Person:
Grailich, Joseph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-807816
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-808114
20 
Grai 
ich. 
die Gleichung des ersten 
y z b sin  B 
2 
die des zweiten Strahles ist, an diesem Plmkte 
21: 21': 
zA z  B z 3600  
l! 1 A2 
ist; da ausserdem auch azb sein sol], so werdcn die beidun Strab- 
len durch die Gleichungen 1 
y, z sin L) (1) 
 2  
yz  sen T? (cr-m 7x2) (2) 
dargestellt werden, und es ist folglich der ans dem Zusnmnnenwirken 
beider resultirende farbige Strahl 
. 2 . 2 
 (3) 
Wird Y z 0 gesetzt, so erhält man diejenigen Punkte, in wel- 
chen die Verrückung der Ätlnertheilchen längs der Bahn des Strahles 
gleich Null ist, und zwar gleichzeitig mit dem Durchgange des Äther- 
theilchens am Anfange der Coordinaten, durch den Bnhepunkt. Es 
ist dann 
sin äi   n 71,) z sin ä (m X2   
l 2 
d. i. 
7. l 
x 2  (m Jf  
nnd setzen wir für m 4-11 den kleinstmäglichenx Werth , die Einheit, 
so wird x1 12 
m 1    
7': "f" la 
die halbe Länge dex- neuen Welle; wird diese mit 1' bezeichnet, so ist 
f  _Ä1b_ 
 x  2 l, 1- 2.2 
folglich X das harmonische Mittel zwischen den beiden Wellenlängen; 
es wird daller, wenn die Amplituden der heiden Mischfarben gleich 
sind, die resultirende Wellenlänge stets nahezu in der Mitte zwischen 
ihren Componenten liegen. 
Die Schwingungsweise des neuen Strahles ist sehr verschieden 
von der seiner Componenten. Während in dieser die einfache Perio- 
dicität der Sinuslinie waltet, geschehen dort die Bewvegungen nach 
einem zusznnmengesetzteren Bhythmus. Setzt man, wie Chal l is, in  
1 i _l_ 1  i 
2 (l, la)  L
        

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